Nach einem furchtbaren Angriff islamistischer Fulani-Milizen hat Alice Steven ihren Mann, zwei Kinder – und eine Hand verloren. Verstümmelt und vom Trauma geschlagen, lebt sie mit ihrem einzigen überlebenden Kind Nenche in schwerer Armut. CSI hilft der kleinen christlichen Familie.
Es geschieht um Mitternacht. Durch Schlaf und Finsternis knallen Schüsse. Schreie folgen. Menschen betteln um ihr Leben. Familien flüchten aus ihren Häusern und verstecken ihre Kinder im Feld. Einen Ruf der Angreifer hören die Opfer ganz genau heraus: Allahu akbar. Gott ist größer. Jemand singt: „Heute werden wir sie erledigen.“
Muslimische Fulani-Milizen fallen am 13. April 2025 über das Dorf Zike im nigerianischen Bundesstaat Plateau her. Es wird mehrheitlich von Christen bewohnt. Mit Gewehren und Macheten vertreiben, verstümmeln und morden sie. Insgesamt 52 Tote gehen auf ihr Konto. 1.000 Menschen werden vertrieben. Zurück bleiben Traumatisierte, Verletzte, Witwen und Waisen.
Eines der Opfer ist Alice Steven. Sie hat ihren Mann, zwei Kinder, ihren Schwiegervater und Schwager bei dem albtraumhaften Überfall verloren. Sie hat brutale Verletzungen erlitten – so schwer, dass sie eine Hand verloren hat. Das Trauma dieser Nacht begleitet sie ein Leben lang.
Der siebenjährige Nenche überlebt den brutalen Angriff wie durch ein Wunder
Wie durch ein Wunder hat eines ihrer Kinder überlebt. Die Fulani-Milizen hatten den siebenjährigen Nenche mit Macheten in den Rücken gehackt und den Jungen zum Sterben zurückgelassen. Noch drei Tage später schrie er in seinem Krankenhauszimmer vor Schmerzen und erbrach sich aufgrund der Qualen.
Christian Solidarity International (CSI) begleitet Nenche und seine Mutter Alice von Anfang an. Der CSI-Projektleiter vor Ort traf damals Nenche direkt nach den Angriffen im Krankenhaus von Jos.

Alice kann nicht mehr in ihr Dorf zurückkehren. Die Erinnerung an die Nacht haben sich zu tief in sie hineingegraben. Die Amputation macht die schwere Feldarbeit für sie unmöglich. Die Witwe und ihr kleiner Sohn können sich nicht selbst versorgen. CSI hat daher die Versorgung übernommen. Und Mutter und Kind brauchen langfristige Hilfe, um im harten Alltag Nigerias nicht unterzugehen.
Eine neue Zukunft für Alice und Nenche
Dazu gehört nicht nur eine psychologische Betreuung. Alice und Nenche sollen ein Dach über dem Kopf haben, das sie ihr zu Hause nennen, aus dem sie niemand vertreiben wird. Ohne finanzielle Stütze kann Alice nicht die Schulgebühren bezahlen. Nenche braucht außerdem Schulmaterial für den Unterricht, Bücher und eine Schuluniform. CSI hat die Sorge für Alice und Nenche übernommen.
Die fehlende Hand schränkt Alice dabei nicht nur bei der Arbeit, sondern auch im Alltag massiv ein. Alice erhält von CSI deshalb auch Unterstützung, um einen neuen Beruf auszuüben – ein kleines Geschäft, das sie daheim betreiben kann.
Alice und Nenche sind nur zwei von vielen Fällen, in denen Islamisten Frauen und Kinder zu Witwen und Waisen gemacht haben. Sie haben das glückliche Leben christlicher Familien zu Albträumen und traurigen Erinnerungen gemacht, die nicht vergehen wollen.
Helfen Sie mit Ihrer Spende Alice und Nenche, um ihnen nach dem furchtbaren Terror der Christenverfolgung ein neues Leben in Sicherheit und Würde zu ermöglichen!
Im Feuersturm des Dschihad – Ihre Spende rettet Christen in Nigeria und macht Mut!


