Christian Solidarity International (CSI) freut sich über die Befreiung von Pater Alphonsus Afina, Priester und Mitarbeiter der CSI-Partnerorganisation „Kommission für Gerechtigkeit, Entwicklung und Frieden“ (JDPC) im nigerianischen Bistum Maiduguri. Pater Alphonsus wurde am 1. Juni 2025 von Boko Haram entführt und am 21. Juli befreit.
Nachdem Pater Alphonsus Afina in der Nähe von Gwoza im Bundesstaat Borno entführt wurde, als sein Konvoi in einen Hinterhalt der islamischen Terrorgruppe Boko Haram geriet fehlte fast zwei Monate lang jede Spur von ihm.
Befreiung durch Sicherheitskräfte
Die Befreiung aus der 51 Tage dauernden Gefangenschaft gelang am 21. Juli im Rahmen einer gemeinsamen Operation des nigerianischen Inlandsgeheimdienstes (DSS) und der Armee. Mit Pater Alphonsus wurden auch zehn Frauen befreit. „Wir sind zutiefst dankbar für die Professionalität und den Mut, den der DSS und die nigerianische Armee bewiesen haben“, sagte Weihbischof John Bogna Bakeni.
CSI fordert weiterhin wirksamen Schutz für Christen
Trotz der erfreulichen Nachricht übt CSI scharfe Kritik an der anhaltenden Gewalt. „In diesem Jahr wurden in Nigeria bereits 15 Geistliche verschleppt, von denen zwei ermordet wurden“, erklärt Pfarrer Peter Fuchs, Geschäftsführer von CSI-Deutschland. „Die nigerianische Regierung zeigt sich regelmäßig unfähig oder unwillig, ihre Bürger, insbesondere Christen, vor diesen Angriffen zu schützen.“ CSI fordert die nigerianisch Regierung erneut auf, entschlossen gegen den Terror vorzugehen.
Pater Alphonsus koordinierte vor seiner Entführung ein von CSI unterstütztes Nothilfeprojekt für Witwen in der Region, die unter islamistischer Gewalt leiden. Nach seiner Befreiung bedarf er medizinischer Betreuung und Erholung. In einem an den CSI-Projektleiter gerichteten Schreiben aus dem Bistum Maiduguri vom 22. Juli heißt es: „Der JDPC-Maiduguri möchte Ihnen und Christian Solidarity International (CSI) danken für die unermüdlichen Gebete, die Advocacy-Arbeit, die Unterstützung und die Solidarität mit uns und der Diözese Maiduguri in dieser stürmischen Zeit.“ – Diesen Dank geben wir hiermit an unsere Freunde, Beter und Spender weiter.
CSI wird den Kontakt zur Diözese Maiduguri weiter stärken und sich kraftvoll für die Sicherheit der verfolgten Christen Nigerias einsetzen.
Im Feuersturm des Dschihad – Ihre Spende rettet Christen in Nigeria und macht Mut!


