Das Weihnachtsgeschenk für Ziegeleisklaven: FREIHEIT

In Pakistan werden Millionen Menschen unter sklavenähnlichen Bedingungen in Ziegeleien ausgebeutet. Krankheiten und andere Notsituationen zwingen sie, Schulden bei ihren Arbeitgebern aufzunehmen, die ganze Familien in die Sklaverei pressen. Viele, der in Schuldknechtschaft Gefangenen, sind Christen.

Selbst bei Temperaturen von fast 50 Grad waren das Ehepaar Alladitta und Razia Masih sowie ihre drei Kinder zur Arbeit in der Ziegelei verdammt. Dank der Großzügigkeit von Unterstützern von CSI konnte die gesamte Familie aus der Schuldknechtschaft befreit werden. Nun führt sie ein menschenwürdiges Leben.

Ein Bild aus unglücklichen Tagen: Alladitta, Razia und die Kinder waren Ziegeleisklaven.

„In der Barackensiedlung der Ziegelei gab es keine sanitären Einrichtungen wie Toiletten oder Waschräume“, erzählt Razia, die 40-jährige Mutter von drei Kindern. Nicht einmal sauberes Wasser oder Strom war der Familie während ihres Lebens in der Schuldknechtschaft vergönnt. Die ausbeuterischen Zustände in der Ziegelei brachten sie, ihren Mann Alladitta sowie die beiden Töchter und den Sohn in Lebensgefahr.

Kinderarbeit mit schweren Folgen

Für die Kinder Kinza (16), Shinza (13) und Akash (10) war das Leben in der Ziegelei besonders hart. Alle drei leiden unter schweren allergischen Reaktionen der Haut. Trotz der hohen Sommertemperaturen von rund 45 Grad Celsius waren sie gezwungen, aus Lehm und verseuchtem Wasser Ziegel zu formen. Dadurch verschlimmerte sich ihr gesundheitlicher Zustand zunehmend. Am ganzen Körper war ihre Haut entzündet.

Hinzu kommt, dass der karge Lohn der Eltern nicht für ihr Schulmaterial ausreichte. „Wir konnten den Unterricht nur selten besuchen und wurden von den anderen Kindern gemobbt, weil wir in kaputten Schuhen und ohne Schuluniform erschienen“, erinnert sich Kinza.

Christliche Mädchen sind in den Ziegeleien Missbrauch ausgesetzt.

CSI begleicht die Schulden

Nachdem CSI durch lokale Partner auf das schwere Los der fünfköpfigen Familie, besonders die sich verschlimmernde Krankheit der Kinder, aufmerksam gemacht wurde, beglich CSI ihre Schulden beim Besitzer der Ziegelei. Die Familie wurde in einem kleinen Haus mit Strom und Toilette untergebracht. Zudem wurde Alladitta eine Rikscha übergeben, mit der er jetzt das tägliche Brot verdient.

„Mit dem Solarpanel auf unserem Dach können wir einen Standventilator und eine LED-Lampe betreiben – etwas, von dem wir früher nicht einmal zu träumen wagten. Wir sind seit Generationen Analphabeten, jetzt endlich können wir unsere Kinder regelmäßig in die Schule schicken und ihnen eine bessere Zukunft ermöglichen. Dafür danken wir Gott“, erklärt der 43-jährige Familienvater, der aufgrund der jahrelangen Ausbeutung wesentlich älter wirkt.

Neues Selbstvertrauen

Alladittas mittlere Tochter Shinza war es peinlich, in die Schule zu gehen. Viele Kinder verspotteten sie. Doch seit der Befreiung aus der Ziegeleiknechtschaft haben sie und ihre Geschwister neues Selbstvertrauen gewonnen.

Von CSI erhielten sie Schuluniformen, Schuhe, Schultaschen und Bücher. Alle drei lernen fleißig.

Gottesdienstbesuch endlich möglich

Eine weitere Freude für die Familie ist, dass sie heute regelmäßig zur Kirche gehen kann. „Ich habe immer zu Gott gebetet, er möge uns einen Retter schicken, der uns hilft. Gott hat endlich unsere Gebete erhört, und nach langer Zeit sind wir nun frei von Schulden und Sklaverei und können den Gottesdienst besuchen“, strahlt die dankbare Razia.

Mit Ihrer Weihnachtspende befreien Sie weitere Christen aus der Schuldknechtschaft. Vielen Dank!

Spenden

Freiheit für christliche Familien! Ende der Schuldknechtschaft!

45 versorgen eine Arbeiterfamilie mit Nahrungsmitteln/Monat
50 gewährleisten kostenfreie medizinische Betreuung
1000 kostet die durchschnittliche Schuldentilgung zur Befreiung einer Familie
individueller Betrag