Fastenaktion – Ephräms unerschütterlicher Glaube

Fastenaktion 2026 für Krebskranke, Kinder, Behinderte und alte Menschen in Syrien – Schenken wir leidenden Herzen Osterfreude!

Ephräm (71) wird von den freundlichen Mitarbeitern des Sozialbüros begleitet.

Ephräm (71), ein mutiger Mann, der an Krebs erkrankt ist, durchlebte nach zwei Operationen und neun Chemotherapiezyklen eine schwere Zeit. In dieser Phase trat das maronitische Sozialbüro, dessen Projekt für Krebskranke vollständig von CSI finanziert wird, in sein Leben.

Die finanzielle Unterstützung durch das Sozialbüro der maronitischen Kirche in Aleppo half Ephräm, die Hoffnung nicht zu verlieren und tapfer gegen den Krebs zu kämpfen. „Das ist das Beste, was mir während meiner Krankheit passiert ist“, vertraute er Mitarbeitern von CSI an. Die Tatkraft und Hilfsbereitschaft der stets freundlichen Mitarbeiter des Sozialbüros gaben Ephräm die notwendigen Mittel und die Zuversicht für seinen Kampf gegen die Krankheit.

„Ihr Respekt ist vorbildlich“, sagt Ephräm mit bewegter Stimme. „Im Gegensatz zu anderen hiesigen Einrichtungen, bei denen ich mich gedemütigt fühlte, als ich um finanzielle Hilfe für meine Behandlung bat, fühle ich mich hier unterstützt und wertgeschätzt. Sie begegnen jedem Menschen mit Würde und Mitgefühl, und ihr Engagement für die Bedürftigsten ist wirklich beeindruckend.“ Das maronitische Sozialbüro scheut keine Mühen, um die finanzielle Belastung von Krebspatienten zu verringern. Dank der Unterstützung durch CSI übernimmt es je nach Fall zwischen 60 und 100 Prozent der Kosten für Medikamente und Untersuchungen, sodass sich die geschwächten Menschen ganz auf ihre Genesung konzentrieren können.

Flucht nach Aleppo

Ephräm, der aus Hassake, einer Stadt im Nordosten Syriens, stammt, war am 25. September 2019 gezwungen, seine Provinz zu verlassen. Aus Sicherheitsgründen und dem Wunsch heraus, seinem einzigen Sohn ein besseres Leben zu ermöglichen, brach er auf und begab sich auf die 390 km lange Reise nach Aleppo, der früheren Wirtschaftsmetropole, die Sicherheit und neue Chancen versprach.

Auch Mehran (rechts) ist angewiesen auf die Unterstützung des Sozialbüros.

Armut der Familie

Dass Aleppo nicht schnell aus Ruinen auferstehen und weiterhin Schauplatz von Krieg und Zerstörung bleiben würde, ahnte Ephräm nicht. Der pensionierte Lehrer lebt mit seiner Frau in großer Armut. Seine Rente von umgerechnet 17 Euro steht festen monatlichen Ausgaben von 17 Euro für den Stromgenerator und 28 Euro für die Wohnungsmiete gegenüber. Ihre Grundbedürfnisse können Ephräm und seine Frau, die ebenfalls eine Rente von 17 Euro erhält, schon lange nicht mehr decken. Wie viele andere Syrer sind sie aufgrund der gestiegenen Mietpreise verschuldet.

CSI hilft Syriens Christen, damit sie in ihrer Heimat verwurzelt bleiben können.

Ihr einziger Sohn, 26 Jahre alt, ist in dieser schwierigen Situation ihr Sonnenschein. Der ausgebildete Apotheker gab seinen Traum von der eigenen Apotheke auf, um für seine Eltern zu sorgen. Derzeit arbeitet er als Arzneimittelverkäufer mit einem Monatsgehalt von 69 Euro, von dem 46 Euro für beruflich bedingte Transportkosten wieder abgehen.

Trotz ihres gemeinsamen Einkommens hat die Familie Ephräms große Mühe, sich über Wasser zu halten. Im heutigen Syrien, in dem die Preise für Benzin und Nahrungsmittel unbezahlbar sind und es keine Krankenversicherung gibt, könnte Ephräm die Kosten seiner Krebstherapie unmöglich stemmen. Die Mitarbeiter des Sozialbüros bewerteten zunächst die medizinischen und finanziellen Bedürfnisse von Ephräm und weiteren über 130 registrierten Patienten, um die Berechtigung für die Hilfe festzustellen. Anschließend wurde die finanzielle Unterstützung zur Deckung der Kosten für die Krebsbehandlungen – einschließlich Chemotherapie, Medikamenten und Diagnostik – eingeleitet. Zudem werden Ephräm und die vielen anderen Krebspatienten bei der effektiven Verwendung der Mittel begleitet, damit die medizinische Versorgung während der gesamten Behandlungsdauer sichergestellt ist.

Ephräms unerschütterlicher Glaube

Ephräm hegt eine tiefe Verehrung für den italienischen Kapuzinerheiligen Pater Pio und ist davon überzeugt, dass der ihn heilen wird. „Trotz allem muss er mich heilen”, wiederholt Ephräm unermüdlich. Ephräms Trost ist der unerschütterliche Glauben an Jesus, der ihm die Kraft gibt, trotz aller Schwierigkeiten durchzuhalten.

Ephräms Schicksal steht stellvertretend für viele notleidende und verängstigte Christen im heutigen Syrien. Mit unserem Fastenopfer 2026 wollen wir ihren leidenden Herzen zu tiefer und anhaltender Osterfreude verhelfen.

Spenden

Osterfreude für Christen in Syrien

50 garantieren einer Familie das tägliche Brot für einen Monat
75 dienen dem Unterhalt einer christlichen Schule
125 ermöglichen Kranken medizinische Versorgung
individueller Betrag