Als die 14-jährige Martha Asif am 14. September 2025 entführt wird, beginnt für sie ein Albtraum, der sechs Wochen dauern sollte. Am 24. Oktober 2025 gelang es, das Mädchen durch einen lokalen CSI-Partner zu befreien. Heute ist Martha in Sicherheit: In einem von CSI unterstützten Schutzhaus erhält sie psychologische Betreuung und die Chance, das Erlebte zu verarbeiten.
Marthas Leben war noch nie leicht: Als Teil einer benachteiligten christlichen Familie im muslimischen Pakistan leistete sie täglich Kinderarbeit unter den harten Bedingungen einer Ziegelei. Auf die schulische Ausbildung konnte sie sich kaum konzentrieren. Doch im September 2025 spitzte sich ihre prekäre Situation weiter zu. Sie wird entführt und erlebt Wochen der Angst und Einsamkeit.
Täter über Telefonnummer aufgespürt
Muhammad Siddique, ein erwachsener Mann, drang am 14. September 2025 gemeinsam mit einem muslimischen Freund in das Haus von Marthas Familie auf dem Geländer der Ziegelei ein. Das Haus ist sehr einfach zugänglich, weil es weder Tür noch andere Sicherheitsvorkehrungen besitzt. Da Marthas Eltern noch in der Ziegelei arbeiteten, konnten die beiden Verbrecher das minderjährige Mädchen mühelos mitnehmen.
„Als wir das Verschwinden unserer Tochter bemerkten, meldeten wir den Fall sofort beim Team des CSI-Partners“, berichtet Marthas Vater. Gemeinsam mit ihm und Marthas Onkel sucht das Team nach dem vermissten Mädchen.
„Über verschiedene Quellen konnten wir die Telefonnummer von Siddique zurückverfolgen. Martha befand sich in einem Haus seiner Verwandten, 438 Kilometer entfernt vom Tatort“, informiert der lokale Partner. Seinem Team gelingt es, Martha am 24. Oktober aus der Gewalt ihres Entführers zu befreien.
Im Schutzhaus untergebracht
„Wir sind Gott so dankbar, dass Martha wieder zuhause ist“, freut sich der Vater. Für die benachteiligte Familie, die von Armut und Zwangsarbeit betroffen ist, sei die Rettungsaktion von CSI die letzte Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihrer Tochter gewesen.
Martha ist nach ihrer Rückkehr temporär in dem von CSI unterstützten Schutzhaus untergebracht und erfährt dort echte Geborgenheit in sicherer Atmosphäre. „Während der Zeit, in der ich entführt war, wurde ich ständig von Angst geplagt. Jetzt fühle ich mich wieder sicher“, sagt Martha. Neben psychologischer Betreuung erhält sie auch die Möglichkeit, Näh- und Kosmetikkurse zu besuchen sowie mit den anderen Mädchen im Haus zu beten.
„Ich möchte diese Chance nutzen, um mich angemessen ausbilden zu lassen und später einen Beruf fernab der Ziegelei ausüben zu können. Mit dem Lohn möchte ich dann meine Familie unterstützen“, äußert Martha ihre Zukunftswünsche.
Retten Sie christliche Frauen und Mädchen aus Zwangskonversion und Zwangsehe!


