Jahrelang war eine christliche Familie in Pakistan in Schuldknechtschaft gefangen – ohne Freiheit, Bildung und Glaubenspraxis. Durch CSI wurden sie befreit. Zu Weihnachten beginnt für sie ein neues Leben in Würde und Hoffnung.
Viele Jahre lang lebte die christliche Familie von Asif und Shazia in extremer Ausbeutung auf einem Ziegelofen im Distrikt Kasur in Pakistan. Gefangen in Schuldknechtschaft, ohne Aussicht auf ein freies Leben, mussten sie Tag für Tag unmenschliche Arbeitsbedingungen ertragen. Bildung für ihre sechs Kinder blieb ein unerreichbarer Traum, ebenso wie der regelmäßige Besuch des Gottesdienstes.
„Wir lebten auf dem Gelände des Ziegelofens unter unhygienischen Bedingungen. Unsere Kinder waren häufig krank“, berichtet Asif. Die Familie durfte den Arbeitsplatz kaum verlassen. Selbst an Sonntagen wurde ihnen der Kirchgang oft verweigert – eine besonders schmerzhafte Einschränkung für die tief gläubige Familie.
Im August 2025 erreichte das Leid der Familie einen tragischen Höhepunkt: Die älteste Tochter Martha wurde entführt. Erst im Oktober 2025 gelang es CSI, das Mädchen zu befreien und in einem Schutzhaus unterzubringen.
Gleichzeitig wurde das gesamte Ausmaß der Schuldknechtschaft sichtbar. Die Schuldenlast, die dem Vater auferlegt worden war, schien unüberwindbar. „Ich hätte nie gedacht, dass ich diese Schulden jemals zurückzahlen und als freier Mensch leben würde“, sagt Asif.

CSI befreit die Familie aus der Schuldknechtschaft
CSI griff ein und zahlte die illegalen Schulden vollständig ab. Damit wurde die gesamte Familie aus der Schuldknechtschaft befreit. Zusätzlich erhielt Asif eine Rikscha, mit der er nun eigenständig und würdevoll für den Lebensunterhalt seiner Familie sorgen kann.
„Wir sind sehr glücklich und voller Hoffnung“, sagt Asif. „Ich danke dem allmächtigen Gott, dass wir jetzt frei sind. Danke für dieses wunderbare Weihnachtsgeschenk.“
Auch Shazia blickt mit Dankbarkeit auf die Befreiung zurück. Besonders die Zeit vor Weihnachten habe sie sehr belastet: „Wir konnten unseren Kindern keine Weihnachtsgeschenke kaufen. Jetzt können wir neue Kleidung und Schuhe besorgen und an Weihnachten in die Kirche gehen.“
Die harte Arbeit auf dem Ziegelofen habe sie körperlich und seelisch erschöpft. „Wir lebten ein extrem elendes Leben. Jetzt sind wir frei – und es ist wahre Freude in unser Leben gekommen. Unser Herr Jesus Christus hat uns befreit, in dem gesegneten Monat, in dem er in die Welt kam.“

Neue Hoffnung für die Kinder
Martha, die derzeit in einem Schutzhaus lebt, blickt ebenfalls hoffnungsvoll in die Zukunft. „Ich bin sehr glücklich, dass wir aus der Sklaverei befreit wurden“, sagt sie. Sie besucht derzeit Kurse in Kosmetik und Schneiderei und kann erstmals regelmäßig beten und die Kirche besuchen. „Meine Familie ist jetzt auf dem Weg in ein besseres Leben.“
Auch Tochter Shumaila beschreibt die Veränderung eindrücklich: „Ich wollte immer in die Kirche gehen, aber wir konnten es nicht. Jetzt leben wir an einem sicheren Ort. Meine jüngeren Geschwister werden zur Schule gehen können. Freiheit von Sklaverei ist ein großes Weihnachtsgeschenk.“
Erst kürzlich berichtete CSI über die verheerenden Folgen der Schuldknechtschaft und die Befreiung der zwangskonvertierten Fiza Iqbal. Durch gezielte Hilfe ermöglicht CSI betroffenen Familien ein Leben in Würde – mit Zugang zu Strom, sanitären Einrichtungen und Schulmaterial. Unser herzlicher Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern für ihre großzügige Unterstützung in der Weihnachtszeit.
Freiheit für christliche Familien! Ende der Schuldknechtschaft!


