Syrische Christen beklagen Bedrohungslage – und sagen öffentliche Feiern ab

Nach Monaten der Diskriminierung und Ungewissheit über das Schicksal mehrerer Christen aus dem Ort Sednaya haben die christlichen Gemeinden die Entführungen und willkürlichen Inhaftierungen in einem beispiellosen Schritt verurteilt. Die Pfarreiräte in der syrischen Stadt Sednaya haben in einem gemeinsamen Schreiben die Schikanen gegen Christen verurteilt. Sie bezogen sich damit auf das Schicksal von mehreren…

Weiterlesen

Hilfe für christliche Witwen in Nigeria

Nigeria ist das gefährlichste Land der Welt für Christen. Die Morde und Vertreibungen, die häufig auf das Konto islamistischer Fulani-Milizen gehen, lassen dabei auch zahlreiche Frauen als Witwen zurück, die ihre Lebensgrundlage verloren haben und um das Überleben ihrer Kinder fürchten. CSI startet ein neues Projekt, um den verzweifelten Frauen zu helfen. Das Europäische Parlament…

Weiterlesen

Syrien: Neue Angriffe auf Minderheiten

Ob Alawiten, Drusen oder Christen: Syrien bleibt unter dem Regime von Ahmad al-Scharaa kein sicheres Pflaster für Minderheiten. Inhaftierungen, Entführungen und Morde prägen den Alltag. Die dschihadistische Regierung hat im Juni den Import von Alkohol und Musikinstrumenten verboten. Am 8. Dezember 2024 brach die 54 Jahre andauernde Assad-Diktatur zusammen und beendete damit eine Ära weitverbreiteten…

Weiterlesen

Nigeria: Die tödliche Bilanz der Christenverfolgung

Fulani-Milizen töteten in Nigeria viermal so viele Zivilisten wie Boko Haram und ISWAP zusammen. Christen wurden deutlich häufiger Opfer von Tötungen und Entführungen. Das widerspricht der Darstellung als bloßen „Bauern-Hirten-Konflikt“. Von Jude Dangwam aus Jos, Bundesstaat Plateau Fulani-Milizionäre haben zwischen Oktober 2019 und September 2025 viermal so viele Zivilisten in Nigeria getötet wie Boko Haram…

Weiterlesen

„Syrien wurde zu einem zweiten Afghanistan“

Christen in Syrien fliehen vor Repression, Übergriffen und Anschlägen unter der neuen Führung. Alle wollen weg, sobald es die wirtschaftliche Lage erlaubt. Am Ende bleibt nur die Auswanderung als Ausweg. „Es wurde viel Druck auf die Christen ausgeübt, weil man uns mit dem früheren Regime in Verbindung bringt“, erzählt ein 28-Jähriger aus der christlichen Stadt…

Weiterlesen

Nigeria: Mindestens 40 christliche Opfer bei Fulani-Angriffen

Der Terror gegen Christen in Nigeria hört nicht auf: Muslimische Fulani-Milizen haben dutzende Christen in den vergangenen Tagen getötet. Unter den Opfern sind auch vier Kinder. Seit einem Jahrzehnt terrorisieren solche Überfälle den Middle Belt: zehntausende Christen sind tot, Millionen wurden vertrieben. Mindestens 40 Christen wurden innerhalb einer Woche in Nigeria getötet. Die Angriffe werden…

Weiterlesen

Die anhaltende Verfolgung von Christen im Sudan

Das Christentum im Sudan hat uralte Wurzeln, die bis zu den nubischen christlichen Königreichen im Niltal zurückreichen. Im Laufe der Jahrhunderte hat der christliche Glaube wiederholte Versuche, ihn auszurotten, überstanden. Auch heute noch sind sudanesische Christen Verfolgung ausgesetzt, schreibt Benjamin Barnaba, der Direktor von „Compassion and Sustainable Development Africa“ und Projektpartner von CSI im Sudan.…

Weiterlesen

Nigeria: Mehr als 70 Christen zwischen Palmsonntag und Ostern getötet

Ostern unter Beschuss: In Nigeria ermordeten islamistische Milizen und Boko-Haram-Kämpfer Dutzende Christen. Viele Täter sind noch immer auf freiem Fuß, weil der Staat nicht reagiert. Bei einem Anschlag am Palmsonntag wurden 40 Christen in Angwan Rukuba (Bundesstaat Plateau) gezielt getötet. Bis Ostern kamen bei weiteren Angriffen auf Osterfeiern in Nordnigeria mehr als 36 weitere Christen…

Weiterlesen

Nur an einfachen Lösungen interessiert

In einem Leserbrief an die Frankfurter Allgemeine Zeitung kommentiert der Geschäftsführer von CSI-Deutschland, Pfarrer Peter Fuchs, den Besuch des syrischen Machthabers Ahmed al-Scharaa in Deutschland. Wir veröffentlichen ihn hier zu Dokumentationszwecken. Foto: Bundesregierung / Guido Bergmann Der Besuch des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa hat deutlich vor Augen geführt, mit wem Deutschland tatsächlich verhandelt. Die Vergangenheit…

Weiterlesen

Al-Scharaa in Berlin: Kapitulation vor dem Dschihadismus

Während die Bundesregierung auf Stabilisierung und Rückkehr von Flüchtlingen hofft, warnen Nahostexperten und Menschenrechtsvertreter: Das neue Regime in Damaskus gefährdet Minderheiten – und macht neue Migrationswellen wahrscheinlicher. Foto: Foto: Bundesregierung / Guido Bergmann Das Presse-Echo auf den Besuch von Ahmed al-Scharaa ist eindeutig. Selbst die Medien, die sich für einen „realpolitischen“ Umgang mit dem syrischen…

Weiterlesen