Fünf Kopten in zwei Wochen getötet – Verdächtige Angreifer auf 70-jährige Christin kommen straffrei davon

Das Jahr 2017 hat für die Christen in Ägypten schlecht begonnen. Innerhalb von zwei Wochen wurden fünf Kopten ermordet, offensichtlich aus religiösen Gründen und fast immer auf die gleiche Art. Ferner wurden die Anstifter des Übergriffs vom 20. Mai 2016 in der Provinz Minya freigesprochen. Bei diesem Überfall hatten 300 bewaffnete Männer Häuser von sieben…

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Werden die Christen zurückkehren?

Die meisten Flüchtlinge aus Mosul und Umgebung leben seit über zwei Jahren im irakischen Kurdengebiet. Vor kurzem wurden viele Dörfer zurückerobert. John Eibner war im Dezember 2016 vor Ort und berichtet über die aktuelle Lage.

Als Dreijährige entführt und versklavt

Zu jung, um versklavt zu werden? Akuol Garang Deng war dreijährig, als sie von arabischen Milizen verschleppt wurde. 15 Jahre lang musste sie als Sklavin einer großen Familie dienen. Zudem wurde sie zwangsverheiratet. Akuol ist dankbar, dass sie nun als freier Mensch im Südsudan leben kann.

Vom IS in der Wüste ausgesetzt

Wegen ihres hohen Alters konnten Laila und Nadir nicht rechtzeitig fliehen, als der Islamische Staat Karakosch einnahm. Zusammen mit anderen Zurückgebliebenen wurden die beiden aus der christlichen Stadt gefahren und inmitten der Wüste ausgesetzt.

Tohar Haydarov ist frei

Nach über sechs Jahren Haft wurde Tohar Haydarov frühzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Der usbekische Prediger einer Baptistengemeinde war im März 2010 fälschlicherweise wegen Drogenhandels zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt worden.

Familie nach drei Wochen wiedervereint

Beim Angriff auf ihr Dorf Ngoshe wurden Sina Ibrahims Frau und Kinder von Boko-Haram-Terroristen gekidnappt. Nach drei Wochen konnten sie flüchten. Die wiedervereinte Familie landete Monate später im Flüchtlingscamp in Jos. CSI-Redaktionsleiter Reto Baliarda sprach mit Sina vor Ort.