Nach 18 Jahren endlich wieder frei

Beim Überfall auf einen Marktplatz wurde die Südsudanesin Aweer Garang Kuol von muslimischen Milizen aus dem Norden verschleppt. 18 Jahre lang musste sie als Sklavin für verschiedene Familien schuften. Immer wieder wurde sie körperlich missbraucht. Aweer ist dankbar, dass sie befreit wurde und wieder in ihrer Heimat lebt.

Hilfe für mental beeinträchtigte Kriegskinder

Kinder mit Behinderungen haben es in Syrien besonders schwer. Häufig werden sie von den Eltern vernachlässigt, da diese um das Überleben der ganzen Familie kämpfen müssen. Die Betreuungszentren von «Le Sénevé» in Homs sind ein Lichtblick. Hier werden insgesamt 100 beeinträchtigte Kinder tagsüber umsorgt.Nahost-Projektleiter Dr. John Eibner besuchte eines der Zentren, das CSI unterstützt.

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Raif Badawis Leiden dauert an

Seit über vier Jahren sitzt der saudi-arabische Blogger und Menschenrechtsaktivist Raif Badawi im Gefängnis. In den letzten Monaten trat er mehrmals in den Hungerstreik. Vor einem Jahr forderte CSI mit Protestkarten Badawis sofortige Freilassung.

Ein halbes Wunder ist nicht genug

Im pakistanischen Lahore betet eine junge Frau ohne Unterlass für ihren bei einem Anschlag schwer verletzten Bruder Qaisar. Von den Ärzten aufgegeben, hat er sich wie durch ein Wunder bereits ein Stück weit ins Leben zurückgekämpft.

Den Glauben nie aufgegeben

Die sechsfache Mutter Lucy wollte für ihre Familie Essen besorgen, als sie Boko-Haram-Kämpfern in die Hände fiel. Im selbst ausgerufenen Kalifat in der Stadt Gwoza fastete und betete sie fünf Tage lang. Einige Wochen später gelang ihr die Flucht, auch dank der Hilfe einer älteren Frau. Sie erzählt: