Übergriffe gegen Christen nehmen zu

Auch wenn die Religionsfreiheit in der indischen Verfassung garantiert ist, wird die Lage für die religiösen Minderheiten immer bedrohlicher. Die Übergriffe von Hindu-Extremisten auf Christen und anderen Minderheiten haben in diesem Jahr stark zugenommen. Die indische Anwältin Singh macht sich große Sorgen und fordert, dass die Täter konsequent bestraft werden.

Vier Monate gefangen in der Höhle des Bösen

Die fünffache Mutter Mary Daniel wird von den Boko-Haram-Extremisten überfallen. Sie muss zusehen, wie diese ihren Sohn töten. Mary widersteht der Versuchung, aus Angst zum Islam zu konvertieren. Nach viermonatiger Gefangenschaft gelingen ihr und ihren über- lebenden Kindern die Flucht. Sie berichtet:

Nach 17-jähriger Sklaverei endlich frei

Für Nyanut Beng Ajaal war die Gefangennahme durch arabische Milizen ein doppeltes Trauma: Denn seitdem hat sie auch ihre Mutter aus den Augen verloren. Dass ihr Sklavenhalter Mohammed Ali sie nach 17 Jahren ziehen ließ, kam für die Südsudanesin überraschend, hatte er sie doch mehrmals vor einer Flucht gewarnt.

Todesängste am IS-Checkpoint ausgestanden

Um als Christin zu überleben, floh Miriam Khader* im Sommer 2014 aus ihrer Heimat Mossul. Doch um Iraks zweitgrößte Stadt verlassen zu können, musste sie am IS-Checkpoint Erniedrigungen über sich ergehen lassen und Todesängste ausstehen.

Trotz Verfolgung – Syrien bleibt ihre Heimat

Die Familie von Aziz Yousef wurde vom Islamischen Staat verschleppt. Nach 25 Tagen im Bunker kehrten sie nach Al-Karyatain zurück und lebten als Dhimmis unter dem IS-Diktat. Ende November 2015 gelang ihnen die Flucht. CSI-Nahost-Projektleiter Dr. John Eibner hat Aziz in Syrien getroffen.

Von Bekehrung und Verheerungen

Projektleiter Gunnar Wiebalck war im Juli wieder in Pakistan vor Ort. Zusammen mit seinem Netzwerk hat er verfolgte Christen und Überlebende der Terroranschläge besucht. CSI leistet in Pakistan seit 2006 kurz- sowie langfristige Hilfe.