Irakischer Erzbischof dankt CSI für Unterstützung

Yohanna Petros Mouche, der syrisch-katholische Erzbischof von Mossul, Kirkuk und Kurdistan, dankt in einer Mitteilung auch CSI für die anhaltende Unterstützung irakischer Christen. Was im Irak passiert, sei ein Genozid und ohne die Hilfe von Organisationen wie CSI hätten die irakischen Christen keine Überlebenschance gehabt.

22 Jahre lang versklavt und erniedrigt

Mehr als ein Drittel ihres Lebens verbrachte die 55-jährige Alieny Dut Uguom als gedemütigte Sklavin. Noch schlimmer als vom Sklavenhalter wurde sie von dessen Kindern misshandelt. Diese verletzten sie mit einer Schusswaffe schwer. Seit 27. Januar 2016 lebt Alieny in Freiheit. Sie erzählt:

Zweimal überfiel der IS sein Dorf

Trotz Problemen und Drohungen entschied sich Khaleel Shaaya immer wieder, im Irak zu bleiben. Selbst als der Islamische Staat 2014 sein Dorf Telskuf überfiel, resignierte er nicht. Nach dem erneuten IS-Angriff auf sein Dorf im Mai 2016 hält ihn jedoch kaum mehr etwas vom Auswandern ab.

Ihrer Kindheit und Jugend beraubt

Weltweit verzeichnet Indien die höchste Rate im Menschenhandel. Man rechnet mit etwa 400.000 Kindern und Jugendlichen, die jährlich verschwinden. Unermüdlich setzen sich unsere Partner vor Ort für den Schutz von Opfern ein.

Irak: Fast 3000 Hygienepakete in zwei Monaten verteilt

Die Hilfe für vertriebene Christen und Jesiden im Nordirak läuft auf Hochtouren. Der einheimische CSI-Partner Hammurabi hat die von CSI gestartete Verteilaktion im März und April 2016 weitergeführt. Unter anderem wurden knapp 3000 Hygienepakete verteilt. Zudem erhielten 50 jesidische Studierende Kleider.