Sie brannten den ganzen Markt nieder

Als junger Mann wurde der Südsudanese Angui Aguer Aguer von arabischen Milizen entführt und versklavt. Im Sudan musste er unter unmenschlichen Bedingungen harte Landarbeit verrichten. Nach über 20 Jahren Gefangenschaft lebt Angui als freier Mensch wieder im Südsudan.

Sie stand auf der Todesliste von Boko Haram

Weil sie in ihrem christlichen Glauben standhaft blieb, wurde Safiratu Ishaku von der Terrormiliz Boko Haram zum Tode verurteilt. Ein ihr wohlgesinnter Gotteskrieger rettete ihr das Leben. Nach ihrer Flucht fand Safiratu ihre Familie wieder. Sie hofft auf Frieden in ihrer Heimat Gawa.

Muslimische Fulani-Nomaden töten 60 Menschen in zehn Tagen

Extremistische Fulani-Nomaden haben im Bundesstaat Benue im Zentrum Nigerias mehrere Dörfer überfallen. Bei diesen gewalttätigen Übergriffen zwischen dem 10. und 20. März 2017 starben 60 Menschen, mehrheitlich Christen. Im benachbarten Bundesstaat Nasarawa haben die Fulani dieses Jahr über 200 vorwiegend christliche Dorfbewohner getötet.

Buddhisten gehen auf Christen los

Der friedliche Schein im Ferienparadies Sri Lanka trügt. Letztes Jahr wurden 89 Übergriffe auf Christen gemeldet. Immer wieder werden Christen von Mobs angegriffen, die häufig von buddhistischen Mönchen angeführt werden. Die CSI-Partner vor Ort unterstützen die Opfer auf juristischem Weg.

«Ich wurde unterstützt – jetzt gebe ich die Hilfe weiter»

Pater Michael setzt sich für die Opfer des Bombenanschlags von Madalla 2011 ein. Doch der CSI-Partner aus Nigeria leitet auch die Entwicklungsarbeit der Diözese von Minna. In dieser Funktion unterstützt der engagierte Priester junge StudentInnen wie Albertina Albert und Florence Ador. «So wie mir geholfen wurde, möchte ich nun andere Menschen unterstützen», fasst er die…

Details

CSI traf in Abuja Priester aus dem Nordosten

Für ein Treffen mit CSI-Vertretern reiste Pater Timothy von Mubi nach Abuja. Nach seinen Angaben hat sich die Sicherheitslage in den nordöstlichen Städten Nigerias für die Christen gebessert. Doch aus den Dörfern strömen immer noch viele Flüchtlinge in die Städte.

Von verschiedenen Seiten schikaniert und verfolgt

Er ist Tierarzt, sie Zahnärztin: Das einst gut situierte Ehepaar Awad hat Verfolgung und Schikane erdulden müssen, sei es durch die Terrormiliz IS, schiitische Milizen oder Kurden. Wie die meisten betroffenen Christen im Irak sehen sie die Flucht ins Ausland als einzige Option.