Ein halbes Wunder ist nicht genug

Im pakistanischen Lahore betet eine junge Frau ohne Unterlass für ihren bei einem Anschlag schwer verletzten Bruder Qaisar. Von den Ärzten aufgegeben, hat er sich wie durch ein Wunder bereits ein Stück weit ins Leben zurückgekämpft.

Den Glauben nie aufgegeben

Die sechsfache Mutter Lucy wollte für ihre Familie Essen besorgen, als sie Boko-Haram-Kämpfern in die Hände fiel. Im selbst ausgerufenen Kalifat in der Stadt Gwoza fastete und betete sie fünf Tage lang. Einige Wochen später gelang ihr die Flucht, auch dank der Hilfe einer älteren Frau. Sie erzählt:

Übergriffe gegen Christen nehmen zu

Auch wenn die Religionsfreiheit in der indischen Verfassung garantiert ist, wird die Lage für die religiösen Minderheiten immer bedrohlicher. Die Übergriffe von Hindu-Extremisten auf Christen und anderen Minderheiten haben in diesem Jahr stark zugenommen. Die indische Anwältin Singh macht sich große Sorgen und fordert, dass die Täter konsequent bestraft werden.

Vier Monate gefangen in der Höhle des Bösen

Die fünffache Mutter Mary Daniel wird von den Boko-Haram-Extremisten überfallen. Sie muss zusehen, wie diese ihren Sohn töten. Mary widersteht der Versuchung, aus Angst zum Islam zu konvertieren. Nach viermonatiger Gefangenschaft gelingen ihr und ihren über- lebenden Kindern die Flucht. Sie berichtet:

Nach 17-jähriger Sklaverei endlich frei

Für Nyanut Beng Ajaal war die Gefangennahme durch arabische Milizen ein doppeltes Trauma: Denn seitdem hat sie auch ihre Mutter aus den Augen verloren. Dass ihr Sklavenhalter Mohammed Ali sie nach 17 Jahren ziehen ließ, kam für die Südsudanesin überraschend, hatte er sie doch mehrmals vor einer Flucht gewarnt.