Nigeria
Islamistische Extremisten wie die Terrorgruppe Boko Haram oder die Fulani-Hirten gehen mit brutaler Gewalt gegen all jene vor, die ihre radikalen religiösen Ansichten nicht teilen. Christen werden regelmäßig massakriert, Geistliche entführt, christliche Dörfer niedergebrannt. CSI hilft vor Ort:
- Medizinische Hilfe für Opfer von Terroranschlägen
- Mikrokredite für Flüchtlinge und Opfer von Anschlägen
- Längerfristige Betreuung von Opfern
- Lieferungen von Lebensmitteln an Flüchtlingscamps und Vertriebene
- Finanzielle Unterstützung für Schulen
- Information von internationalen Medien und Politikern
Die sechsfache Mutter Lucy wollte für ihre Familie Essen besorgen, als sie Boko-Haram-Kämpfern in die Hände fiel. Im selbst ausgerufenen Kalifat in der Stadt Gwoza fastete und betete sie fünf Tage lang. Einige Wochen später gelang ihr die Flucht, auch dank der Hilfe einer älteren Frau. Sie erzählt:
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Die fünffache Mutter Mary Daniel wird von den Boko-Haram-Extremisten überfallen. Sie muss zusehen, wie diese ihren Sohn töten. Mary widersteht der Versuchung, aus Angst zum Islam zu konvertieren. Nach viermonatiger Gefangenschaft gelingen ihr und ihren über- lebenden Kindern die Flucht. Sie berichtet:
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Die Übergriffe von extremistischen Fulani-Gruppen nehmen in Nigeria seit Jahren zu. Anders als Boko Haram treiben die Islamisten unter den Fulani ihr fürchterliches Unwesen nicht nur im Norden. Sie bedrohen auch den mittleren Süden – und werden strafrechtlich kaum verfolgt.
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Im Januar 2016 wurde Abdul Inyass wegen angeblicher Blasphemie gegen Mohammed zum Tode verurteilt. Der verurteilte Muslim gehört einem Gewalt ablehnenden Sufi-Orden an.
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Christliche Dorfbewohner im Norden Nigerias sind häufig schutzlos den Angriffen von Dschihadisten ausgeliefert. Die Täter kommen oft ungeschoren davon, weshalb nicht alle die Rückkehr ins Dorf wagen. CSI-Projektkoordinator Franco Majok hat Überlebende von Überfällen besucht.
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Ein feiger Bombenanschlag von Boko Haram hat aus Chioma Dike eine Witwe gemacht, die außer ihrem Ehemann noch vier ihrer sechs Kinder verlor. Doch die enorm tapfere Frau gibt nicht auf. Mit Hilfe von CSI führt sie das Geschäft ihres getöteten Ehegatten erfolgreich weiter.
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Mary Musa Ali musste als Schwangere immer wieder vor dem Boko Haram-Terror fliehen. In einem christlichen Flüchtlingscamp in der Stadt Maiduguri fühlt sie sich nun einigermaßen sicher und ist froh, ihren Mann wiedergefunden zu haben.
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Der Bombenanschlag nach der Weihnachtsmesse 2011 in Nigeria hat Tote und Verletzte hinterlassen. Die Regierung selber bietet den Überlebenden keine IV oder andere Unterstützung an. Nebst der Finanzierung von Operationen hat CSI auch einigen Menschen einen Mikrokredit gewährt.
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Der Norden Nigerias ist im Würgegriff des islamistischen Dschihads. Zehntausende von Menschen fliehen aus ihren Dörfern und suchen Schutz in Großstädten. Zwei Überlebende berichten, wie sie dem Boko Haram-Terror entkommen sind. In Maiduguri werden sie von CSI unterstützt.
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Eine verbale Auseinandersetzung mit Muslimen hat für Precious (50) fatale Folgen. Wie aus dem Nichts attackiert sie jemand und schüttet ihr Säure ins Gesicht. Ihr Mund wird total verätzt. Die von CSI unterstützten Operationen in Indien sollen Precious ein neues Leben schenken.
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