Sudan / Südsudan
Während des Bürgerkriegs im Sudan (1983 – 2005) haben islamistische Milizen unzählige Menschen umgebracht oder als Sklaven in den Norden verschleppt. Viele dieser Opfer – meist Christen – werden bis heute festgehalten und sind der grausamen Willkür ihrer Sklavenhalter ausgesetzt. CSI hat seit 1995 über 160.000 Sklavinnen und Sklaven befreit und hilft durch:
- Befreiung und Rückführung von Versklavten in den Südsudan
- Hilfe zur Selbsthilfe mit Startsack und Milchziege
- Medizinische Versorgung der Opfer von Sklaverei und Krieg
- Hilfsprogramme gegen Hungersnöte
- Politische Einflussnahme zum Schutz der Opfer von Sklaverei und Krieg
Achan Deng Kuel (ca. 25) war bei ihrer Entführung Mitte der 90er Jahre zu klein, um sich daran erinnern zu können. Als Sklavin im Norden des Sudan wurde sie zwangsverheiratet. Achan ist dankbar, dass sie mit einem ihrer drei Kinder befreit werden konnte.
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Abuk Alieu Yom war noch ein kleines Kind, als sie von Milizen entführt wurde. Ihr Sklavenhalter misshandelte sie aufs Übelste und hätte sie nach 13 Jahren um ein Haar nicht ziehen lassen.
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Abuk Ucoak Bol (50) verlor bei ihrer Entführung im Jahr 1986 ihre Familie. Nach fast 30-jähriger Versklavung beim Mörder ihrer Eltern konnte sie durch CSI befreit werden. Bei all ihrem Leiden ist die starke Frau einfach nur glücklich, wieder in ihrer Heimat zu sein.
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Die letztjährige Ernte war so schlecht, dass die Leute im Südsudan bereits im November kaum mehr zu essen hatten. Inzwischen leiden viele Menschen Hunger und die Situation verschlimmert sich von Tag zu Tag. CSI will alles tun, um Hungertode zu verhindern.
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Als kleiner Junge wurde der heute 21-jährige Deng Yom Malith von arabischen Reitermilizen als Sklave in den Norden verschleppt. Jahre später kehrt er zurück und sieht seinen Vater wieder. Beide sind überglücklich.
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Bei unseren Sklavenbefreiungsaktionen sind die Interviews mit den Befreiten immer ein wichtiger Bestandteil. Sie geben Aufschluss über die wahre Natur der Sklaverei im Sudan. Angesichts der grausamen Schicksale ist jede Befreiung eine wunderbare Errettung.
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Abuk war 1998 von arabischen Milizen in den Norden verschleppt und zu Sklavenarbeit gezwungen worden. Dort lebte sie jahrelang unter entwürdigenden Umständen. Dank CSI ist sie nun frei.
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Am CSI-Tag betonten CSI-Arzt Dr. Luka Deng und Tong Deng Anei, Gesundheitsminister des Bundesstaates Nördlicher Bahr el-Ghazal, die Bedeutung der medizinischen Hilfe in der Region. Diese dient nicht nur den zurückkehrenden Sklaven, sondern auch der einheimischen Bevölkerung.
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Der kleine Aneh hat sein ganzes Leben als Sklave im Norden verbracht. Beschimpfungen, Schläge, Zwangsarbeit und sogar Vergewaltigung gehörten zu seinem Alltag. Jetzt ist er frei.
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Weil sie nicht verheiratet werden wollte, rammte der Sklavenhalter ihr ein Messer in den Hals: Angeer Maror Kiir, die Sklavin, die ihre Angst überwand und floh. Eine Geschichte von Leid und Elend, aber auch von Mut, Hoffnung und Freiheit.
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