Sudan / Südsudan
Während des Bürgerkriegs im Sudan (1983 – 2005) haben islamistische Milizen unzählige Menschen umgebracht oder als Sklaven in den Norden verschleppt. Viele dieser Opfer – meist Christen – werden bis heute festgehalten und sind der grausamen Willkür ihrer Sklavenhalter ausgesetzt. CSI hat seit 1995 über 160.000 Sklavinnen und Sklaven befreit und hilft durch:
- Befreiung und Rückführung von Versklavten in den Südsudan
- Hilfe zur Selbsthilfe mit Startsack und Milchziege
- Medizinische Versorgung der Opfer von Sklaverei und Krieg
- Hilfsprogramme gegen Hungersnöte
- Politische Einflussnahme zum Schutz der Opfer von Sklaverei und Krieg
Während des sudanesischen Bürgerkriegs wurde der Hirtenjunge Makuei entführt und wie Hunderttausende andere Dinkas als Sklave verkauft. Schläge, harte Arbeit und Zwangsislamisierung prägten seinen Alltag – bis eines Tages ein Fremder im Viehlager auftauchte. Die Geschichte einer Befreiung.
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Er hat Grausames gesehen und Grausames erlebt. William ist einer von inzwischen über 100?000 ehemals versklavten Südsudanesen, die CSI in den letzten 19 Jahren befreien konnte. Zurück in der Freiheit erzählt er uns von seinem Leben als Sklave.
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Abuk ist eine von über 1900 Versklavten, die wir im Jahr 2013 befreien konnten. Auf jeder Reise erzählen uns Menschen wie sie genauer, was sie durchlebt haben. Abuk Ayok ist neben dem inneren Schmerz auch körperlich für ihr ganzes Leben gezeichnet. «Ich fühle mich nutzlos», sagt sie.
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Im Südsudan ist ein gewalttätiger Konflikt ausgebrochen. Bereits sind tausend Tote zu beklagen, etwa 200 000 Menschen sind auf der Flucht. Das CSI-Projekt ist bis jetzt nicht beeinträchtigt.
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Garang John Aguot Tong wuchs in der Sklaverei auf. Von seinem Sklavenhalter wurde er schwer misshandelt und für das Leben gezeichnet. Heute kann er in Sicherheit die Schule besuchen und mit seinen Freunden Fußball spielen.
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Der 49-jährige Muslim Saleh (Name geändert) aus dem Sudan hat im Auftrag von CSI schon Zehntausende versklavte Dinkas in die Freiheit geführt. In geheimen Aktionen bringt er sie vom Sudan zurück in ihre Heimat, den Südsudan. Im Interview mit CSI erzählt er von seiner gefährlichen Arbeit.
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CSI konnte dank Ihrer Hilfe schon Zehntausende aus der Sklaverei im arabischen Norden in ihre Heimat zurückbringen. Im Januar 2013 begrüßten wir an zwei Orten jeweils 175 ehemals Versklavte und rüsteten sie für ihr Leben in Freiheit aus. Unter ihnen waren zahlreiche Minderjährige.
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