Syrien
Syrien ist die Wiege der Christenheit. Seit der Machtübernahme durch die Terrororganisation HTS und andere bewaffnete Gruppen im Dezember 2024 steht das Land vor großen Herausforderungen. Über 90 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze, während religiöse Minderheiten unter der neuen islamistischen Führung unter Verfolgung leiden. Christen, Schiiten, Alawiten, Drusen, gemäßigte Muslime und andere sind ihrer Ideologie im Weg. Religiöse Säuberungen finden statt.
CSI arbeitet mit kirchlichen Partnern vor Ort zusammen. Kriegsopfer und Binnenflüchtlinge erhalten Unterstützung, um in ihrer Heimat bleiben zu können. Nur so hat die Christenheit in Syrien eine Zukunft:
- Verteilung von Lebensmitteln und Medikamenten
- Finanzierung christlicher Schulen
- Freizeitprogramme und friedensfördernde Workshops
- Psychologische Betreuung von Traumatisierten
- Aufbau von Wohnhäusern und Schulen
- Ärztliche Versorgung
- Stärkung der religiösen Minderheiten durch Advocacy-Arbeit im Westen
Die 14-jährige Rula musste mitansehen, wie ihr Vater von Rebellen erschossen wurde. Dieses traumatische Erlebnis führte bei Rula zu einer Sprachblockade. Im Kinderzentrum von Schwester Marie-Rose heilten die seelischen Wunden und Rula begann wieder zu sprechen.
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CSI ermöglicht verarmten Patienten die medizinische Versorgung – zum Beispiel im Patriarch-Zakka-Dialysezentrum in Damaskus, das am 24. Januar 2018 feierlich eingeweiht wurde.
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Im Januar/Februar 2018 begab sich CSI-Geschäftsführer Pfarrer Fuchs mit einer kleinen Gruppe von Geistlichen nach Syrien. Bei dieser Reise wurden christliche Gemeinden besucht und Hilfsgelder und Medikamente übergeben.
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Das einst schwer beschädigte Armenische Sportzentrum in der syrischen Großstadt Aleppo wird derzeit repariert. CSI hat die kompletten Kosten für die Dachsanierung übernommen.
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2009 kehrte Suleiman Khalil mit seiner Familie von den USA nach Syrien zurück. Er bezeichnet seine Rückkehr als Gottes Plan. Kurz nach Ausbruch des Kriegs wird er Bürgermeister von Sadad. Obwohl sein Dorf zweimal von Islamisten angegriffen wurde, hält er an seiner Heimat fest.
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So wie die irakischen Christen Leila* und Nadir* die wegen des IS-Terrors in den Nordirak fliehen mussten, leiden unzählige Christen in Nahost.
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Seit Juli 2016 haben sich die Kämpfe um Aleppo intensiviert. CSI reiste im Herbst 2016 nach Aleppo, um Hilfe zu bringen.
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Kinder mit Behinderungen haben es in Syrien besonders schwer. Häufig werden sie von den Eltern vernachlässigt, da diese um das Überleben der ganzen Familie kämpfen müssen. Die Betreuungszentren von «Le Sénevé» in Homs sind ein Lichtblick. Hier werden insgesamt 100 beeinträchtigte Kinder tagsüber umsorgt.Nahost-Projektleiter Dr. John Eibner besuchte eines der Zentren, das CSI unterstützt.
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Drei Kirchenoberhäupter aus Damaskus appellieren an den Westen: „Stoppen Sie die Belagerung des syrischen Volkes! Heben Sie die internationalen Sanktionen gegen Syrien auf und ermöglichen Sie diesem Volk ein menschenwürdiges Dasein!“
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Die Familie von Aziz Yousef wurde vom Islamischen Staat verschleppt. Nach 25 Tagen im Bunker kehrten sie nach Al-Karyatain zurück und lebten als Dhimmis unter dem IS-Diktat. Ende November 2015 gelang ihnen die Flucht. CSI-Nahost-Projektleiter Dr. John Eibner hat Aziz in Syrien getroffen.
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