Syrien
Syrien ist die Wiege der Christenheit. Seit der Machtübernahme durch die Terrororganisation HTS und andere bewaffnete Gruppen im Dezember 2024 steht das Land vor großen Herausforderungen. Über 90 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze, während religiöse Minderheiten unter der neuen islamistischen Führung unter Verfolgung leiden. Christen, Schiiten, Alawiten, Drusen, gemäßigte Muslime und andere sind ihrer Ideologie im Weg. Religiöse Säuberungen finden statt.
CSI arbeitet mit kirchlichen Partnern vor Ort zusammen. Kriegsopfer und Binnenflüchtlinge erhalten Unterstützung, um in ihrer Heimat bleiben zu können. Nur so hat die Christenheit in Syrien eine Zukunft:
- Verteilung von Lebensmitteln und Medikamenten
- Finanzierung christlicher Schulen
- Freizeitprogramme und friedensfördernde Workshops
- Psychologische Betreuung von Traumatisierten
- Aufbau von Wohnhäusern und Schulen
- Ärztliche Versorgung
- Stärkung der religiösen Minderheiten durch Advocacy-Arbeit im Westen
Für eine neue deutsche Syrienpolitik – Für ein Ende der Wirtschaftssanktionen gegen Syrien Mit CSI drücken 31 deutsche und internationale Persönlichkeiten in einem offenen Brief vom 30. März 2020 an Außenminister Heiko Maas ihre Besorgnis über das Joint Statement vom 15. März 2020 der USA, Deutschlands, Großbritanniens und Frankreichs in Bezug auf die Syrienpolitik…
Weiterlesen
2006 eröffneten die Schwestern der Kongregation von den heiligsten Herzen Jesu und Mariä in ihrem Kloster in Homs ein Zentrum für 150 behinderte Kinder, das schon vor dem Krieg eines der ersten seiner Art in Syrien war. Das Zentrum erhielt seinen Namen vom Gleichnis Jesu über das Himmelreich: „Le Sénevé“ „Das Senfkorn“. Schwester Marie-Rose, die…
Weiterlesen
Die türkische Invasion im Nordosten Syriens hat eine Massenflucht ausgelöst, Christen und ihre Nachbarn sind auf der Flucht. Die Gräueltaten der türkischen Kampfverbände sind groß. Christen werden gezielt angegriffen. CSI unterstützt die Nothilfe lokaler christlicher Partner vor Ort. In Qamischli – einem wichtigen christlichen Bevölkerungszentrum – und in vielen anderen Städten und Dörfern im Nordosten…
Weiterlesen
Der Bischof von Eichstätt, Dr. Gregor Maria Hanke unternahm vom 10. bis zum 18. Februar 2019 eine Solidaritätsreise nach Syrien.
Weiterlesen
Eigenmächtige Wirtschaftssanktionen der EU und der USA gegen Syrien führen zu Verelendung und Flucht. Viele Länder, die sich an den Sanktionen beteiligen, verweigern sich einer Überprüfung der Folgen dieser radikalen Wirtschaftssanktionen auf die syrische Bevölkerung.
Weiterlesen
Die 14-jährige Rula musste mitansehen, wie ihr Vater von Rebellen erschossen wurde. Dieses traumatische Erlebnis führte bei Rula zu einer Sprachblockade. Im Kinderzentrum von Schwester Marie-Rose heilten die seelischen Wunden und Rula begann wieder zu sprechen.
Weiterlesen
CSI ermöglicht verarmten Patienten die medizinische Versorgung – zum Beispiel im Patriarch-Zakka-Dialysezentrum in Damaskus, das am 24. Januar 2018 feierlich eingeweiht wurde.
Weiterlesen
Im Januar/Februar 2018 begab sich CSI-Geschäftsführer Pfarrer Fuchs mit einer kleinen Gruppe von Geistlichen nach Syrien. Bei dieser Reise wurden christliche Gemeinden besucht und Hilfsgelder und Medikamente übergeben.
Weiterlesen
Das einst schwer beschädigte Armenische Sportzentrum in der syrischen Großstadt Aleppo wird derzeit repariert. CSI hat die kompletten Kosten für die Dachsanierung übernommen.
Weiterlesen
2009 kehrte Suleiman Khalil mit seiner Familie von den USA nach Syrien zurück. Er bezeichnet seine Rückkehr als Gottes Plan. Kurz nach Ausbruch des Kriegs wird er Bürgermeister von Sadad. Obwohl sein Dorf zweimal von Islamisten angegriffen wurde, hält er an seiner Heimat fest.
Weiterlesen