Warum CSI?

Herz aller Menschenrechte

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (Uno) enthält 30 Artikel. Der wichtigste davon ist Artikel 18, der die Religionsfreiheit garantiert.

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Freiheit der Religion: Kirchgemeinde in Marial Bai, Südsudan

Religion wird immer wieder als Grund für Diskriminierung und Gewalt missbraucht. Gerade in der westlichen Welt wird dieser Tatsache bis heute noch zu wenig Beachtung gezollt. Entsprechend gering ist daher auch die Aufmerksamkeit für die Opfer dieser vielschichtigen sozialen Konflikte. Auch gibt es nur wenige Organisationen, die sich in diesem Bereich konsequent engagieren. CSI sieht hier seinen Auftrag. Dabei ist auch der Name Programm: Christian Solidarity International – Weltweite christliche Solidarität. Dies verstehen wir einerseits als Solidarität mit allen Opfern von Gewalt und Diskriminierung, im Sinne der christlichen Nächstenliebe, anderseits als Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen, die noch weniger als andere Religionsgruppen eine Stimme in der Öffentlichkeit haben.

Für unsere Arbeit stützen wir uns auf Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, der das Recht auf Religionsfreiheit klar formuliert: Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schliesst die Freiheit ein, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, in der Öffentlichkeit oder privat, durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

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Von der Vollversammlung der Vereinten Nationen (Uno) ausgearbeitet und am 10. Dezember 1948 proklamiert: Artikel 18: Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schliesst die Freiheit ein, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, in der Öffentlichkeit oder privat, durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.
Deutsches Grundgesetz Artikel 4
 

  1. Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
  2. Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
  3. Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.