Geschichte

Anfänge

Vor über 40 Jahren gingen in der Schweiz 15.000 Christen auf die Straße. Anlass dazu gab ihnen ein Christ aus der damaligen Sowjetunion, der wegen seines Glaubens
mehrfach inhaftiert worden war. Mit Gottesdiensten und Schweigemärschen demonstrierten Christen in Zürich und Bern für all jene Menschen, die wegen ihrer religiösen Überzeugung unterdrückt wurden. Die Spenden, die damals zur Deckung der Unkosten zusammenkamen, überstiegen bei weitem den Bedarf, so dass der Zürcher Pfarrer Hansjürg Stückelberger am 15. April 1977 CSI gründete. Seither konnte CSI sich international ausbreiten und unterhält gegenwärtig nationale Büros in sieben Ländern.

CSI-Deutschland wurde im Jahre 1999 in München als gemeinnützige GmbH errichtet und feierte im Jahr 2019 sein 20jähriges Bestehen.

Bedeutende
Erfolge

1995 untersuchte CSI gravierende Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen im sudanesischen Bürgerkrieg und begann mit dem Rückkauf von versklavten Opfern des Dschihad. Es gelang, eine breite Koalition zu mobilisieren, die Sanktionen gegen die nordsudanesische Bürgerkriegspartei verhängte. Im Januar 2005 waren CSI-Vertreter bei der Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen dem muslimischen Nord- und dem christlich-animistischen Südsudan als Ehrengäste geladen.

Unterzeichnung des Friedensabkommens

Seit 1995 gelang es CSI über 100.000 christliche und animistische Sklaven zu befreien und in den Südsudan zurückzuführen. Im Jahr 2019 verhinderte CSI durch schnelle Nothilfe in seinem Einsatzgebiet im Südsudan eine Hungerkatastrophe.

Im Rahmen des seit 2011 anhaltenden Krieges in Syrien gelang es CSI, eine breite Öffentlichkeit zu mobilisieren, um die Interessen der christlichen Minderheit Syriens zu verteidigen. CSI warnte Politik und Medien vor der Gefahr der Vernichtung des pluralistischen Staates Syrien durch eine islamistische Diktatur.

Durch den Einsatz von CSI und entsprechende Protestaktionen konnte die Haftentlassung unschuldig verurteilter Christen in aller Welt erreicht werden (z.B. Asia Bibi im Jahr 2019).