Sudan / Südsudan

Während des Bürgerkriegs im Sudan (1983 – 2005) haben islamistische Milizen unzählige Menschen umgebracht oder als Sklaven in den Norden verschleppt. Viele dieser Opfer – meist Christen – werden bis heute festgehalten und sind der grausamen Willkür ihrer Sklavenhalter ausgesetzt. CSI hat seit 1995 über 160.000 Sklavinnen und Sklaven befreit und hilft durch:

  • Befreiung und Rückführung von Versklavten in den Südsudan
  • Hilfe zur Selbsthilfe mit Startsack und Milchziege
  • Medizinische Versorgung der Opfer von Sklaverei und Krieg
  • Hilfsprogramme gegen Hungersnöte
  • Politische Einflussnahme zum Schutz der Opfer von Sklaverei und Krieg

Das Drama Afrikas: Westliche Politiker verstehen die afrikanischen Staaten nicht

Warum das Täter-Opfer-Narrativ der postkolonialen Theorie historisch verkürzt ist, welche Rolle Museen spielen und weshalb Wahrheit und Menschenrechte auf dem Spiel stehen – ein Gespräch mit Mathias Brodkorb. Dies ist eine gekürzte Fassung. Das vollständige Interview erscheint in einer CSI-Borschüre. Ein Auszug des Interviews erschien vorab in der Tagespost. Peter Fuchs: Herr Brodkorb, in Ihrer…

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Sudan – Nahrungsmittel für Kriegsflüchtlinge

Die Menschen im mehrheitlich von Christen bewohnten sudanesischen Bundesstaat Südkordofan (Nuba-Berge) leiden unter dem Krieg zwischen den Rebellen der „Rapid Support Forces“ (RSF) und der sudanesischen Armee (SAF). Die Einnahme der strategisch wichtigen Stadt Al-Fashir durch die RSF Anfang November 2025 markiert einen dramatischen und blutigen Sieg. Die Berichte über unmittelbar folgende Gräueltaten an der…

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Typische Häuser in den Nuba-Bergen.

Sudan: Streitkräfte töten Schulkinder und Zivilisten bei Drohnenangriff

Während die Bürgerkriegsparteien im Sudan um Macht ringen, zahlen Zivilisten in den Nuba-Bergen den Preis des eskalierenden Krieges. Der Angriff forderte 48 zivile Todesopfer, meist Kinder. Die Nuba-Berge beherbergen die größte christliche Gemeinschaft des Sudan. Dutzende Zivilisten, die meisten von ihnen Kinder, sind bei einem Drohnenangriff der sudanesischen Streitkräfte (SAF) auf eine Schule in Kumo…

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Wohin steuert mein Land? Die ungewisse Zukunft des sudanesischen Volkes

Sudanesische Christen stehen vor enormen Herausforderungen inmitten des Bürgerkriegs, berichtet Gastautor Kamal Fahmi, der ursprünglich aus dem Sudan stammt. Er gründete 2010 die Organisation „Set My People Free“, um gegen die Gesetze zur Blasphemie und Apostasie vorzugehen. Gastbeitrag von Kamal Fahmi Ich habe die Entwicklung des Sudan in den letzten Jahrzehnten miterlebt – geprägt von…

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Seit ihrer Kindheit war Nyigang Sklavin

Entführt, versklavt und misshandelt: Nyigang Atheer Dut erlebte Schreckliches. Seit ihrer Kindheit war sie als Sklavin im Sudan gefangen. Erst im Alter von 38 gelingt ihr die Befreiung. Wir erzählen ihre Geschichte. „Meine Eltern waren Bauern. Ich half ihnen täglich beim Ernten und Kochen. Nachts schlugen wir die Trommeln und saßen mit den anderen Dorfbewohnern…

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Schutzlos am Blauen Nil: Nothilfe für erschöpfte Kriegsflüchtlinge

Die humanitäre Lage im Süden des Sudan ist verheerend: Gerade in Gebieten mit christlicher Bevölkerung, wie in der umkämpften Region Abyei und im Bundesstaat Blauer Nil (Blue Nile) ist die Infrastruktur zerfallen. Dennoch suchen viele dort Schutz vor dem Krieg. CSI-Projektmanager Franco Majok sprach mit Betroffenen. Die abgelegene Region Abyei ist ein umkämpftes Niemandsland zwischen…

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Buchempfehlung: Postkoloniale Mythen. Auf den Spuren eines modischen Narrativs

Die deutsche Kolonialgeschichte währte ganze 35 Jahre. Erst 1884 begann das Deutsche Kaiserreich, auf dem afrikanischen Kontinent sogenannte Schutzgebiete zu errichten, verlor diese aber bereits 1919 an die Siegermächte des Ersten Weltkriegs. Das gerade erschienene Buch Postkoloniale Mythen. Auf den Spuren eines modischen Narrativs des 1977 in Rostock geborenen Publizisten Mathias Brodkorb beleuchtet insbesondere Episoden…

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Sudan – Ein großes Herz für Kinder

Philips Titus Kafi hat ein großes Herz für Kinder. Er leitet in den Nuba-Bergen ehrenamtlich eine christliche Schule mit über 240 Mädchen und Jungen. Seinen Lebensunterhalt verdient der zweifache Vater durch seine Farm und mit einem Transportdienst, den er dank eines Fahrrads, das er von CSI erhielt, anbieten kann. Als der heute 33-jährige Christ Philips…

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