Sudan / Südsudan
Während des Bürgerkriegs im Sudan (1983 – 2005) haben islamistische Milizen unzählige Menschen umgebracht oder als Sklaven in den Norden verschleppt. Viele dieser Opfer – meist Christen – werden bis heute festgehalten und sind der grausamen Willkür ihrer Sklavenhalter ausgesetzt. CSI hat seit 1995 über 160.000 Sklavinnen und Sklaven befreit und hilft durch:
- Befreiung und Rückführung von Versklavten in den Südsudan
- Hilfe zur Selbsthilfe mit Startsack und Milchziege
- Medizinische Versorgung der Opfer von Sklaverei und Krieg
- Hilfsprogramme gegen Hungersnöte
- Politische Einflussnahme zum Schutz der Opfer von Sklaverei und Krieg
Die Bundesregierung ignoriert Berichte über Sklaverei im Sudan und verharmlost die religiöse Dimension der Gewalt gegen Christen in Nigeria. CSI widerspricht in einer Stellungnahme. Nicht nur in syrischen Angelegenheiten betrachtet die derzeitige Bundesregierung die Lage durch die rosarote Brille. Im Dezember etwa behauptete das Auswärtige Amt, dass sich die menschenrechtliche Lage unter dem neuen Dschihadistenregime…
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Ihr ganzes Leben als Mädchen und junge Frau verbrachte Agul Deng Khon in der Sklaverei. Jeden Tag musste sie für ihren „Besitzer“ hart arbeiten und erntete dafür nur Tadel und Missbrauch. Sie war der Verzweiflung nahe. Doch schließlich kam die große Wende. Die heute 26-jährige Agul Deng Khon wurde in die Sklaverei hineingeboren. Ihre Mutter…
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Fast 10.000 Flüchtlinge hat Christian Solidarity International (CSI) in der sudanesischen Hungerkrise mit Nahrungsmitteln versorgt. Doch der Bürgerkrieg und die ungewisse Zukunft der Vertriebenen macht weitere Hilfe erforderlich. Die Vereinten Nationen betrachten den Sudan immer noch als eine der größten Krisen der Welt. „Wir können die Grundbedürfnisse der Menschen im Sudan nicht befriedigen“, sagte Carl…
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Der Bürgerkrieg im Sudan tobt unvermindert. Auf der Flucht vor Drohnen verlor Muoda ihren Mann aus den Augen. Sie weiss nicht, ob er noch lebt. Im Eri-Flüchtlingslager fühlt sie sich mehr oder weniger sicher. Ihre Zukunft und jene ihrer Kinder ist indes ungewiss. Als der Krieg Muodas Heimatstadt erreichte, änderte sich alles: „Wir hörten die…
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Das Christentum im Sudan hat uralte Wurzeln, die bis zu den nubischen christlichen Königreichen im Niltal zurückreichen. Im Laufe der Jahrhunderte hat der christliche Glaube wiederholte Versuche, ihn auszurotten, überstanden. Auch heute noch sind sudanesische Christen Verfolgung ausgesetzt, schreibt Benjamin Barnaba, der Direktor von „Compassion and Sustainable Development Africa“ und Projektpartner von CSI im Sudan.…
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CSI befreit 300 Sklaven im Südsudan – doch nach der Freilassung benötigen die Gemeinschaften weitere Mittel, um die Rückkehrer wieder integrieren zu können. Am 25. und 26. April hat Christian Solidarity International rund 300 Sklaven befreit. Die Aktion fand im Aweil North County und im Aweil East County im Südsudan statt. CSI setzt sich seit…
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Christian Solidarity International (CSI) engagiert sich im Sudan gegen den Hunger, der den Süden des Landes überzieht. Zwei Millionen Kriegsflüchtlinge harren dort in 15 Lagern aus. Der Konflikt, der seit 2023 tobt, ist in der Weltöffentlichkeit weitgehend vergessen. Insgesamt 30 Millionen Menschen sind im Sudan laut Angaben der UN von Hunger bedroht. Die Europäische Kommission…
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Unbeachtet von der Weltöffentlichkeit eskaliert der Bürgerkrieg im Sudan. Millionen Menschen sind auf der Flucht, im Süden des Landes herrscht besonders große Not. Christian Solidarity International startet daher eine Kampagne gegen den Hunger. Seit April 2023 tobt im Sudan ein neuer Bürgerkrieg – er trifft das seit Jahrzehnten gebeutelte Land besonders hart. Die bisherige Bilanz:…
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Als Kinder entführt, jahrelang versklavt, ihrer Identität beraubt. Vier Menschen erzählen, was sie erlitten haben – und wie CSI ihnen die Freiheit zurückgab. Adeng Amool: „Meine Identität verblasste – aber in meinem Herzen wusste ich, wer ich bin“ Adeng Amool (37) weiß nicht mehr, wie alt sie war, als man sie versklavte. Das Ereignis hat…
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Fast 30 Jahre lang musste sie in der Sklaverei die schlimmsten Erniedrigungen über sich ergehen lassen. Nun ist Abuk Akuei Arol glücklich, dass sie in Freiheit leben darf. Darum hatte sie unter Tränen immer wieder gebetet. Abuk war noch ein Baby, als islamistische Araber aus dem Norden in ihr Dorf eindrangen. „Sie entführten mich und…
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