Sudan / Südsudan

Während des Bürgerkriegs im Sudan (1983 – 2005) haben islamistische Milizen unzählige Menschen umgebracht oder als Sklaven in den Norden verschleppt. Viele dieser Opfer – meist Christen – werden bis heute festgehalten und sind der grausamen Willkür ihrer Sklavenhalter ausgesetzt. CSI hat seit 1995 über 160.000 Sklavinnen und Sklaven befreit und hilft durch:

  • Befreiung und Rückführung von Versklavten in den Südsudan
  • Hilfe zur Selbsthilfe mit Startsack und Milchziege
  • Medizinische Versorgung der Opfer von Sklaverei und Krieg
  • Hilfsprogramme gegen Hungersnöte
  • Politische Einflussnahme zum Schutz der Opfer von Sklaverei und Krieg

Die Nuba-Berge: Vergessene Front im Sudanesischen Bürgerkrieg

Christian Solidarity International (CSI) engagiert sich im Sudan gegen den Hunger, der den Süden des Landes überzieht. Zwei Millionen Kriegsflüchtlinge harren dort in 15 Lagern aus. Der Konflikt, der seit 2023 tobt, ist in der Weltöffentlichkeit weitgehend vergessen. Insgesamt 30 Millionen Menschen sind im Sudan laut Angaben der UN von Hunger bedroht. Die Europäische Kommission…

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Gemeinsam gegen den Hunger – Nothilfe für Christen im Sudan

Unbeachtet von der Weltöffentlichkeit eskaliert der Bürgerkrieg im Sudan. Millionen Menschen sind auf der Flucht, im Süden des Landes herrscht besonders große Not. Christian Solidarity International startet daher eine Kampagne gegen den Hunger. Seit April 2023 tobt im Sudan ein neuer Bürgerkrieg – er trifft das seit Jahrzehnten gebeutelte Land besonders hart. Die bisherige Bilanz:…

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Das Drama Afrikas: Westliche Politiker verstehen die afrikanischen Staaten nicht

Warum das Täter-Opfer-Narrativ der postkolonialen Theorie historisch verkürzt ist, welche Rolle Museen spielen und weshalb Wahrheit und Menschenrechte auf dem Spiel stehen – ein Gespräch mit Mathias Brodkorb. Dies ist eine gekürzte Fassung. Das vollständige Interview erscheint in einer CSI-Borschüre. Ein Auszug des Interviews erschien vorab in der Tagespost. Peter Fuchs: Herr Brodkorb, in Ihrer…

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Sudan – Nahrungsmittel für Kriegsflüchtlinge

Die Menschen im mehrheitlich von Christen bewohnten sudanesischen Bundesstaat Südkordofan (Nuba-Berge) leiden unter dem Krieg zwischen den Rebellen der „Rapid Support Forces“ (RSF) und der sudanesischen Armee (SAF). Die Einnahme der strategisch wichtigen Stadt Al-Fashir durch die RSF Anfang November 2025 markiert einen dramatischen und blutigen Sieg. Die Berichte über unmittelbar folgende Gräueltaten an der…

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Typische Häuser in den Nuba-Bergen.

Sudan: Streitkräfte töten Schulkinder und Zivilisten bei Drohnenangriff

Während die Bürgerkriegsparteien im Sudan um Macht ringen, zahlen Zivilisten in den Nuba-Bergen den Preis des eskalierenden Krieges. Der Angriff forderte 48 zivile Todesopfer, meist Kinder. Die Nuba-Berge beherbergen die größte christliche Gemeinschaft des Sudan. Dutzende Zivilisten, die meisten von ihnen Kinder, sind bei einem Drohnenangriff der sudanesischen Streitkräfte (SAF) auf eine Schule in Kumo…

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Wohin steuert mein Land? Die ungewisse Zukunft des sudanesischen Volkes

Sudanesische Christen stehen vor enormen Herausforderungen inmitten des Bürgerkriegs, berichtet Gastautor Kamal Fahmi, der ursprünglich aus dem Sudan stammt. Er gründete 2010 die Organisation „Set My People Free“, um gegen die Gesetze zur Blasphemie und Apostasie vorzugehen. Gastbeitrag von Kamal Fahmi Ich habe die Entwicklung des Sudan in den letzten Jahrzehnten miterlebt – geprägt von…

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Seit ihrer Kindheit war Nyigang Sklavin

Entführt, versklavt und misshandelt: Nyigang Atheer Dut erlebte Schreckliches. Seit ihrer Kindheit war sie als Sklavin im Sudan gefangen. Erst im Alter von 38 gelingt ihr die Befreiung. Wir erzählen ihre Geschichte. „Meine Eltern waren Bauern. Ich half ihnen täglich beim Ernten und Kochen. Nachts schlugen wir die Trommeln und saßen mit den anderen Dorfbewohnern…

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