Nigeria
Islamistische Extremisten wie die Terrorgruppe Boko Haram oder die Fulani-Hirten gehen mit brutaler Gewalt gegen all jene vor, die ihre radikalen religiösen Ansichten nicht teilen. Christen werden regelmäßig massakriert, Geistliche entführt, christliche Dörfer niedergebrannt. CSI hilft vor Ort:
- Medizinische Hilfe für Opfer von Terroranschlägen
- Mikrokredite für Flüchtlinge und Opfer von Anschlägen
- Längerfristige Betreuung von Opfern
- Lieferungen von Lebensmitteln an Flüchtlingscamps und Vertriebene
- Finanzielle Unterstützung für Schulen
- Information von internationalen Medien und Politikern
Leo XIV. hat deutlich die Christenverfolgungen in der Welt verurteilt – auch in Nigeria. Medien hatten versucht, die dortigen Christenverfolgungen als „soziales Problem“ einzuordnen. Auch der Jahreswechsel brachte neuen Terror gegen Christen. Papst Leo XIV. hat in seiner Neujahrsansprache die weltweite Christenverfolgung scharf verurteilt. Der Pontifex erkannte dabei an, dass die Religionsfreiheit überall unter Beschuss…
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In den letzten zwei Wochen wurden bei koordinierten Anschlägen im „Middle Belt“ Nigerias Dutzende Christen getötet. Der Welle der Gewalt über Weihnachten und Neujahr ging ein US-Luftangriff auf islamistische Hochburgen im nordwestlichen Bundesstaat Sokoto am ersten Weihnachtsfeiertag voraus. Das Jahr 2025 endete und das Jahr 2026 begann in Nigeria mit einer Reihe tödlicher Anschläge im…
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Nigeria ist für Christen weltweit der gefährlichste Ort. Wer die tödlichen Angriffe vor allem als Ressourcenkonflikt statt als islamistisch motiviert deutet, verdrängt einen entscheidenden Faktor der Gewalt. CSI nennt 7 Gründe, die eine Christenverfolgung belegen. Seit US-Präsident Donald Trump am 1. November über „die Tötung von Christen“ schrieb, richtet sich die weltweite Medienaufmerksamkeit verstärkt auf…
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Warum das Täter-Opfer-Narrativ der postkolonialen Theorie historisch verkürzt ist, welche Rolle Museen spielen und weshalb Wahrheit und Menschenrechte auf dem Spiel stehen – ein Gespräch mit Mathias Brodkorb. Dies ist eine gekürzte Fassung. Das vollständige Interview erscheint in einer CSI-Borschüre. Ein Auszug des Interviews erschien vorab in der Tagespost. Peter Fuchs: Herr Brodkorb, in Ihrer…
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38 christliche Geiseln sind frei – doch die Gewalt im nigerianischen Middle Belt hält unvermindert an. Islamistische Fulani-Milizen überfallen Dörfer, Hunderte Menschen werden verschleppt. CSI-Präsident John Eibner warnt vor einem „schleichenden Völkermord“ an den Christen Nigerias und fordert entschlossenes internationales Handeln. Große Erleichterung herrscht in Nigeria: Nach schwierigen Verhandlungen kamen 38 Christen frei, die am…
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Am 15. Juli 2025 verübten islamistische Fulani-Milizen ein Massaker im christlichen Dorf Bindi in Zentralnigeria. 27 Menschen wurden getötet, viele weitere verletzt. CSI leistet Nothilfe für die Überlebenden. In der Nacht des 15. Juli drangen über 30 bewaffnete Islamisten der Fulani-Ethnie in das schlafende Dorf Bindi im zentralnigerianischen Staat Plateau ein. Sie gingen von Haus…
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Christian Solidarity International (CSI) freut sich über die Befreiung von Pater Alphonsus Afina, Priester und Mitarbeiter der CSI-Partnerorganisation „Kommission für Gerechtigkeit, Entwicklung und Frieden“ (JDPC) im nigerianischen Bistum Maiduguri. Pater Alphonsus wurde am 1. Juni 2025 von Boko Haram entführt und am 21. Juli befreit. Nachdem Pater Alphonsus Afina in der Nähe von Gwoza im…
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Während seit Anfang des Jahres über 15 christliche Geistliche in Nigeria entführt wurden – davon wurden zwei ermordet – und bei zwei apokalyptischen Angriffen am 2. und 13. April im Bundesstaat Plateau über 120 Christen und am 13. Juni im Bundesstaat Benue über 200 Christen getötet wurden, bleiben die Regierenden Nigerias passiv. Aktiv zerstörten sie…
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Am 13. April, dem Palmsonntag, ermordeten Fulani-Milizen 56 Menschen in einem christlichen Dorf im nigerianischen Bundesstaat Plateau. CSI verurteilt das anhaltende Morden und fordert ein Einschreiten der internationalen Gemeinschaft. Der Projektleiter von CSI für Nigeria kam am 12. April in Jos, der Hauptstadt des Bundesstaates Plateau, an. „Seit meiner Ankunft gab es jede Nacht einen…
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Das Leid der Opfer der anhaltenden islamistischen Angriffe im Norden und Zentrum Nigerias ist unbeschreiblich und erfordert unser Handeln. Die diesjährige CSI-Fastenaktion gibt den Christen Nigerias eine Stimme und bringt ihnen Hilfe zur Selbsthilfe. Junge Witwe mit großen Plänen Gethrude, eine warmherzige junge Frau aus dem in der nördlichen Mitte Nigerias liegenden Bundesstaat Kaduna, musste…
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