Verfolgt in Myanmar

Am 1. Februar 2021 wurde die gewählte Regierung Myanmars durch den militärischen Oberbefehlshaber Min Aung Hlaing gestürzt. Der Putsch der Junta führte zu heftigen Unruhen im Land. Hunderte meist junge Menschen wurden durch die Armee getötet und Tausende festgenommen.

Der Militärputsch in Myanmar hat auch dramatische Folgen für die christliche Karen-Ethnie, die bereits seit der Unabhängigkeit Myanmars im Jahr 1948 durch das Militär unterdrückt wird. Mehr als 10.000 Karen-Christen aus der Provinz Kayin mussten jetzt nach einer beispiellosen Armeeoffensive ihre Dörfer und Flüchtlingslager verlassen. Über 2000 vertriebene Christen haben die Landesgrenze überquert und suchen im thailändischen Dschungel Schutz. Mindestens drei Karen-Christen kamen bei den Angriffen der Armee ums Leben.

CSI leistet durch lokale Partner überlebenswichtige Hilfe für die verfolgten Karen-Christen. Die Vertriebenen werden mit Reis, Trockennahrung, Medikamenten, Wasserkanistern sowie Wolldecken, Matten und Plastikplanen versorgt. Die lokalen CSI-Partner setzen sich unter ständiger Bedrohung durch das Militär für die vertriebenen Karen-Christen ein.

 

Bitte helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende, damit die vergessenen Christen Myanmars Hilfe zum Überleben erhalten!

Spenden

25 rüsten eine fünfköpfige Familie mit Planen, Matten und Wolldecken aus
35 gewährleisten medizinische Versorgung für Verletzte
40 versorgen eine fünfköpfige Familie/Monat mit Lebensmitteln und Wasser
individueller Betrag