Muskan: glücklich der Zwangsehe entkommen

Entführungen, Zwangskonversionen und erzwungene Heiraten von nicht-muslimischen Mädchen und jungen Frauen haben in Pakistan in den letzten Jahren stark zugenommen. Jährlich werden mehr als 1000 christliche Mädchen Opfer dieses Phänomens.  Das davon ausgelöste Leid ist unvorstellbar groß. Die zwangsverheirateten und zum Islam genötigten Mädchen erleben Wochen, Monate oder gar Jahre der Unterdrückung und des Missbrauchs.

Muskan wird entführt

Muskan glücklich in Freiheit.

Die junge Christin Muskan Ashgar (19) lebt mit ihrer Familie in Wazirabad in der Provinz Punjab. Am 14. Mai 2023 besucht sie mit einer Nachbarin den Bazar der Stadt, als der Muslim Ahmad Ali ihr unangenehm nachstellt. Er wartet auf einen „günstigen“ Moment und entführt sie.

Am nächsten Tag zwingt er Muskan zur Heirat, nachdem sie zuvor unter Drohungen den Islam annehmen musste. Man gibt ihr den neuen Namen Sehar Muskan. Das junge Mädchen erlebt dies wie einen bösen Albtraum – sie kann sich nicht wehren.

Polizei unternimmt zunächst nichts

Die Polizei weigert sich zunächst, die Anzeige der entsetzten Eltern Muskans aufzunehmen. Die Familie Alis übt Druck auf die Beamten aus und verweist darauf, dass Muslime doch zusammenhalten sollten. Zwei Tage später nimmt die Polizei die Anzeige der Christen schließlich doch entgegen, schont den Entführer aber weiterhin. Zudem erhält die Familie Muskans vom muslimischen Vermieter ihrer Wohnung die ultimative Aufforderung, sich mit Alis Familie zu einigen und die Anzeige zurückziehen. „Wir gingen nicht darauf ein und mussten das Haus räumen“, so Muskans Vater.

Gottvertrauen und Mut

In der „Ehe“ wird Muskan von Ali misshandelt und mit Drogen gefügig gemacht. Nachts im Bett sind ihre Füße an Alis Füße gefesselt. Und doch gelingt ihr Ende August 2023 mit viel Gottvertrauen die Flucht: „Ali schlief tief. Es gelang mir, den Knoten der Fessel mit den Zähnen zu öffnen, ohne dass er es bemerkte. Ich schmierte Haaröl an die Türklinke, um jedes Geräusch zu vermeiden.“

So schafft sie es, das Haus zu verlassen. Draußen fragt sie Passanten, wo das christliche Stadtviertel ist. Dort angekommen, gibt sie ihre Identität preis und die Bewohner des Viertels stellen den Kontakt zu ihren Eltern schnell her.

CSI sichert das Leben in Freiheit

Muskan ist wieder bei ihren Eltern, wo sie viel Liebe erfährt. Doch die Gefahr ist nicht gebannt. Ali könnte sie jederzeit erneut verschleppen. CSI-Partner Anjum Paul, der in den Tagen nach der Entführung von den Eltern Muskans kontaktiert wurde, unterstützt die Familie und brachte sie an einem sicheren Ort unter.

Muskan wird für ein halbes Jahr im CSI-Schutzhaus für gerettete Mädchen wohnen, um Therapie zu erhalten. CSI übernimmt zudem die Miete für die Notunterkunft der Familie und trägt alle Anwaltskosten.

Muskans Vater ist glücklich: „Wir sind CSI dankbar, dass sie uns durch schwierige Zeiten begleitet. Die Entführer haben bemerkt, dass wir unterstützt werden. Wir fühlen uns besser geschützt.“

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