Projekt Sudan

Während des Bürgerkriegs im Sudan (1983 – 2005) haben islamistische Milizen unzählige Menschen umgebracht oder als Sklaven in den Norden verschleppt. Viele dieser Opfer – meist Christen – werden bis heute festgehalten und sind der grausamen Willkür ihrer Sklavenhalter ausgesetzt. CSI hat bis anhin über 100.000 aus dem Sudan befreit und hilft im heutigen Südsudan durch:

  • weitere Befreiung und Rückführung von Sklaven aus dem Sudan
  • Hilfe zur Selbsthilfe mit Startsack und Ziege
  • Medizinische Versorgung der Opfer
  • Hilfsprogramme gegen Hungersnöte
  • Politische Einflußnahme zum Schutz der Opfer von Sklaverei

Bis der letzte Sklave befreit ist

Bisher wurden über 100.000 Sklaven durch CSI aus dem Sudan befreit und in den christlich geprägten Südsudan zurückgeführt. Dr. John Eibner, Präsident von CSI, hat das CSI-Projekt gegen die Sklaverei im Sudan ins Leben gerufen. Im Interview berichtet er über die internationale Kampagne gegen die Sklaverei und das Ende der Sklavenjagden mit dem Friedensabkommen von 2005.…

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Nach 17-jähriger Sklaverei endlich frei

Für Nyanut Beng Ajaal war die Gefangennahme durch arabische Milizen ein doppeltes Trauma: Denn seitdem hat sie auch ihre Mutter aus den Augen verloren. Dass ihr Sklavenhalter Mohammed Ali sie nach 17 Jahren ziehen ließ, kam für die Südsudanesin überraschend, hatte er sie doch mehrmals vor einer Flucht gewarnt.

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