Syrien
Syrien ist die Wiege der Christenheit. Seit der Machtübernahme durch die Terrororganisation HTS und andere bewaffnete Gruppen im Dezember 2024 steht das Land vor großen Herausforderungen. Über 90 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze, während religiöse Minderheiten unter der neuen islamistischen Führung unter Verfolgung leiden. Christen, Schiiten, Alawiten, Drusen, gemäßigte Muslime und andere sind ihrer Ideologie im Weg. Religiöse Säuberungen finden statt.
CSI arbeitet mit kirchlichen Partnern vor Ort zusammen. Kriegsopfer und Binnenflüchtlinge erhalten Unterstützung, um in ihrer Heimat bleiben zu können. Nur so hat die Christenheit in Syrien eine Zukunft:
- Verteilung von Lebensmitteln und Medikamenten
- Finanzierung christlicher Schulen
- Freizeitprogramme und friedensfördernde Workshops
- Psychologische Betreuung von Traumatisierten
- Aufbau von Wohnhäusern und Schulen
- Ärztliche Versorgung
- Stärkung der religiösen Minderheiten durch Advocacy-Arbeit im Westen
Von den geschätzt über 2,5 Millionen Christen, die bei Ausbruch des Krieges in Syrien lebten, sind heute vermutlich weniger als 700.000 im Land. Der christliche Arzt und CSI-Partner Dr. Nabil Antaki hat seine mehrtausendjährige Heimatstadt Aleppo mit ihren vielen Kathedralen und Kirchen nicht verlassen – denn er vertraute stets auf die Überlebenskraft der syrischen Christenheit.…
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Von einer Krise nach der anderen heimgesucht, sehen sich die Menschen in Syrien einem der härtesten Winter seit Beginn des Konflikts ausgeliefert. Das Land, das noch vor wenigen Jahren der Brotkorb des Nahen Osten war, ist vom Krieg teils stark verwüstet und stürzte im Laufe des Jahres 2020 in eine beispiellose wirtschaftliche und humanitäre Notsituation…
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104 geistig behinderte Kinder und junge Erwachsene gehen im Tageszentrum Le Sénevé in Homs täglich ein und aus. Davon leiden 82 an Down-Syndrom und 22 an Autismus. In Le Sénevé werden sie kompetent gefördert und liebevoll betreut. Der Bedarf an Betreuungsplätzen ist weiterhin sehr groß: Fast 100 Kinder stehen auf der Warteliste. Jameel, der kleine…
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Der bald ein Jahrzehnt andauernde Krieg in Syrien kennt nur Verlierer. Doch kranke Menschen leiden besonders an den Kriegsfolgen. Viele Stimmen aus Syrien berichten von einem rapiden Anstieg der Krebserkrankungen in den vergangenen Jahren. Ein von CSI unterstütztes Projekt der Maronitischen Kirche bringt Krebskranken Hilfe für Leib und Seele. „Meine Geschichte mit dem Krebs nahm…
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Für eine neue deutsche Syrienpolitik – Für ein Ende der Wirtschaftssanktionen gegen Syrien Mit CSI drücken 31 deutsche und internationale Persönlichkeiten in einem offenen Brief vom 30. März 2020 an Außenminister Heiko Maas ihre Besorgnis über das Joint Statement vom 15. März 2020 der USA, Deutschlands, Großbritanniens und Frankreichs in Bezug auf die Syrienpolitik…
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2006 eröffneten die Schwestern der Kongregation von den heiligsten Herzen Jesu und Mariä in ihrem Kloster in Homs ein Zentrum für 150 behinderte Kinder, das schon vor dem Krieg eines der ersten seiner Art in Syrien war. Das Zentrum erhielt seinen Namen vom Gleichnis Jesu über das Himmelreich: „Le Sénevé“ „Das Senfkorn“. Schwester Marie-Rose, die…
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Die türkische Invasion im Nordosten Syriens hat eine Massenflucht ausgelöst, Christen und ihre Nachbarn sind auf der Flucht. Die Gräueltaten der türkischen Kampfverbände sind groß. Christen werden gezielt angegriffen. CSI unterstützt die Nothilfe lokaler christlicher Partner vor Ort. In Qamischli – einem wichtigen christlichen Bevölkerungszentrum – und in vielen anderen Städten und Dörfern im Nordosten…
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Der Bischof von Eichstätt, Dr. Gregor Maria Hanke unternahm vom 10. bis zum 18. Februar 2019 eine Solidaritätsreise nach Syrien.
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Eigenmächtige Wirtschaftssanktionen der EU und der USA gegen Syrien führen zu Verelendung und Flucht. Viele Länder, die sich an den Sanktionen beteiligen, verweigern sich einer Überprüfung der Folgen dieser radikalen Wirtschaftssanktionen auf die syrische Bevölkerung.
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Die 14-jährige Rula musste mitansehen, wie ihr Vater von Rebellen erschossen wurde. Dieses traumatische Erlebnis führte bei Rula zu einer Sprachblockade. Im Kinderzentrum von Schwester Marie-Rose heilten die seelischen Wunden und Rula begann wieder zu sprechen.
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