Syrien

Syrien ist die Wiege der Christenheit. Seit der Machtübernahme durch die Terrororganisation HTS und andere bewaffnete Gruppen im Dezember 2024 steht das Land vor großen Herausforderungen. Über 90 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze, während religiöse Minderheiten unter der neuen islamistischen Führung unter Verfolgung leiden. Christen, Schiiten, Alawiten, Drusen, gemäßigte Muslime und andere sind ihrer Ideologie im Weg. Religiöse Säuberungen finden statt.

CSI arbeitet mit kirchlichen Partnern vor Ort zusammen. Kriegsopfer und Binnenflüchtlinge erhalten Unterstützung, um in ihrer Heimat bleiben zu können. Nur so hat die Christenheit in Syrien eine Zukunft:

  • Verteilung von Lebensmitteln und Medikamenten
  • Finanzierung christlicher Schulen
  • Freizeitprogramme und friedensfördernde Workshops
  • Psychologische Betreuung von Traumatisierten
  • Aufbau von Wohnhäusern und Schulen
  • Ärztliche Versorgung
  • Stärkung der religiösen Minderheiten durch Advocacy-Arbeit im Westen

Vor al-Scharaas Deutschlandbesuch: Neue Angriffe auf syrische Christen

Plünderungen, Schüsse, Morddrohungen: Bewaffnete stürmten die christliche Kleinstadt Suqailabiyya. Die Täter sollen mit den Sicherheitskräften kooperiert haben – und damit mit der Regierung von Al-Scharaa. Syriens Machthaber wird am Montag in Berlin erwartet. Foto: Screenshot/X Laut übereinstimmenden Medienberichten kam es in der Nacht vom 27. auf den 28. März zu schweren Übergriffen in der syrischen…

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Neuanfang in Aleppo – junger Christ übernimmt Werkstatt seines Vaters

Der junge Christ Hagop arbeitete während des Syrienkrieges acht Jahre in der Türkei. Dank CSI und unserer lokalen Partnerorganisation „Blaue Maristen“ führt er nun die Metallwerkstatt seines verstorbenen Vaters in Aleppo erfolgreich weiter. So sichert er die wirtschaftliche Existenz seiner Familie. Schon früh arbeitete der heute 31-jährige Hagop in der Metallwerkstatt seines mittlerweile verstorbenen Vaters…

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Syrien: Gewalt und Ausgrenzung bedrohen Christen

Ein Mord an einer christlichen Lehrerin in Homs, das Hissen islamistischer Flaggen und ein Sprachverbot im Nordosten Syriens zeigen, dass das Land für Christen und andere Minderheiten weiterhin unruhig bleibt. Die Situation für Christen und andere Minderheiten bleibt gefährlich in Syrien. In der Stadt Homs wurde die christliche Lehrerin und Mutter Iman Georges von einem…

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FASTENAKTION 2026: Osterfreude für leidende Herzen

Syriens Christen bewahren ihr zweitausendjähriges religiöses Erbe buchstäblich im Schweiße ihres Angesichts. Weil ein Aufbau des zerstörten Landes kaum stattfindet, halten wirtschaftliche Perspektivlosigkeit und Verelendung an. Die islamistische Staatsführung marginalisiert christliche Familien zunehmend und schränkt ihre Bürgerrechte gefährlich ein. In dieser Situation leiden Kinder und kranke Menschen doppelt. In dunklen Wohnungen der zerstörten Städte zwischen…

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Fastenaktion – Ephräms unerschütterlicher Glaube

Fastenaktion 2026 für Krebskranke, Kinder, Behinderte und alte Menschen in Syrien – Schenken wir leidenden Herzen Osterfreude! Ephräm (71), ein mutiger Mann, der an Krebs erkrankt ist, durchlebte nach zwei Operationen und neun Chemotherapiezyklen eine schwere Zeit. In dieser Phase trat das maronitische Sozialbüro, dessen Projekt für Krebskranke vollständig von CSI finanziert wird, in sein…

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IDC und CSI fordern die Freilassung von Suleiman Khalil

Die Menschenrechtsorganisationen In Defense of Christians (IDC) und Christian Solidarity International (CSI) haben zum ersten Jahrestag der Inhaftierung von Khalil eine gemeinsame Erklärung abgegeben. Heute haben die Menschenrechtsgruppen „In Defense of Christians“ (IDC) und „Christian Solidarity International“ (CSI) eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Darin fordern sie die sofortige Freilassung von Suleiman Khalil, dem ehemaligen Bürgermeister der…

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Eskalation in Syrien – Die Bundesregierung schaut weg

Während Syriens Regime kurdische Gebiete erobert und Islamisten profitieren, drohen Autonomie, Sicherheit und Menschenrechte zu zerbrechen. Der Westen – auch Deutschland – schweigt. Ein geopolitisches Wegsehen mit fatalen Folgen. Die syrische Regierung von Ahmad al-Scharaa hat in der letzten Woche einen Großteil des kurdisch kontrollierten Gebietes in Nordostsyrien erobern können. In einer Hauruck-Aktion gelangen den…

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Al-Scharaa sagt ab – Widerstand zu groß

Ahmad al-Scharaa hat seinen geplanten Besuch in Deutschland abgesagt – offiziell wegen innenpolitischer Spannungen. Zuvor hatten Menschenrechtler, Politiker sowie ethnische und religiöse Verbände massive Kritik geäußert und Proteste angekündigt. CSI wertet die Absage als Erfolg der Zivilgesellschaft. Der syrische „Übergangspräsident“ Ahmad al-Scharaa wird vorerst nicht nach Deutschland reisen. Als Grund nannte Damaskus die angespannte innenpolitische…

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„Syrien entwickelt sich zu einer autoritären islamischen Republik“

Professor Fabrice Balanche spricht im CSI-Interview über die angespannte Situation in Syrien. Der neue Machthaber Ahmad Al-Scharaa führe ein islamistisches Regime an, das Minderheiten auslöschen und die Scharia einführen will. Bundeskanzler Friedrich Merz rät er, al-Scharaas Versprechungen beim Berliner Treffen keinen Glauben zu schenken. Das Interview wurde kurz vor der Ankündigung des Besuchs von Ahmad…

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Westliche Regierungen rollen al-Scharaa den roten Teppich aus.

Merz empfängt syrischen Präsidenten: CSI-Beirat warnt vor „Dschihadisten im Anzug“

Bundeskanzler Merz empfängt al-Scharaa am Montag in Berlin. Während die Regierung von Stabilität und einer angeblichen Verbesserung der Menschenrechte spricht, verbirgt sich hinter der moderaten Fassade ein dschihadistisches Regime, das Minderheiten verfolgt. Die deutsche Bundesregierung erwartet am Montag, dem 19. Januar, den syrischen Präsidenten Ahmad al-Scharaa. Es ist der erste Besuch bei Bundeskanzler Friedrich Merz.…

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